Brunnenbauer

Technik statt Wünschelrute

Früher gruben Brunnenbauer mit Schaufeln und Spitzhacken und das lebenswichtige Trinkwasser wurde mit Seilwinde und Eimer hochgezogen. Heute bedienen Brunnenbauer hochmoderne Bohrgeräte, bohren damit präzise den Bohrschacht und installieren Förderungs- und Aufbereitungsanlagen für das Trinkwasser.

Was mache ich?

Im Vorfeld bestimmen Brunnenbauer die Qualität von Trinkwasser durch Boden- und Wasserproben. Das Bohrmaterial wird entsprechend der Bodenbeschaffenheit eingesetzt und die Bohrungen zu einem Brunnen ausgebaut. Hierbei prüfen und bezeichnen die Brunnenbauer die Beschaffenheit der Bodenproben und führen die Erdaushub- und Schachtarbeiten aus.

Rohrleitungen werden verlegt, Verbindungen hergestellt sowie Pumpen, Formstücke oder Armaturen in den Schächten montiert. Hierzu setzen Brunnenbauer computerunterstützte Bohrgeräte für die unterschiedlichen Bohrverfahren ein und arbeiten mit modernen lasergelenkten Maschinen. Brunnenbauer führen Pumpversuche durch, arbeiten an Quellfassungen und werden mit der Brunnen-Instandhaltung beauftragt.

Wo arbeite ich?

Brunnenbauer arbeiten in Brunnenbaufirmen des Baugewerbes sowie der Bauindustrie oder Wasserversorgungsunternehmen, die gleichzeitig auch Ausbildungsstätte sind.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, gute Auffassungsgabe, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung, zweijährige Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter, dann ein Ausbildungsjahr mit dem Abschluss Brunnenbauer