Mein Bildungsmarkt

Zwischen Schule und Ausbildung

Au-Pair, Praktikum, Freiwilligendienst und mehr

Die Zeit zwischen Schulabschluss und Ausbildungs- oder Studienbeginn lassen viele nicht nutzlos verstreichen. Sie möchten ihre Sprachkenntnisse verbessern, sich engagieren oder einfach noch etwas Zeit und Orientierung bei der Berufswahl haben.

Es gibt ganz unterschiedliche Wege, die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn zu überbrücken. bildungsmarkt-sachsen.de hat die interessantesten Möglichkeiten zusammen getragen.

Freiwilliges Jahr ableisten hilft dir und anderen

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Au-Pair

Als Au-Pair lebst du für eine bestimmte Zeit bei einer Gastfamilie im Ausland. Essen und Unterkunft sind frei, dafür kümmerst du dich um die Kinder der Gastfamilie und erhältst hierfür ein Taschengeld. Ganz nebenbei perfektionierst du deine Sprachkenntnisse und lernst die Kultur des Gastlandes kennen.


Praktikum

Während eines Praktikums hast du die Gelegenheit, praktische Erfahrungen und berufsbezogene Kenntnisse zu sammeln. So findest schneller zu deinem Wunschberuf. Und nicht nur das: Bei vielen Studiengängen sind Vorpraktika Voraussetzung, um überhaupt einen Studienplatz zu erhalten.


Nationaler Freiwilligendienst

Ein Freiwilliges Jahr kannst du im sozialen und kulturellen Bereich, im Umweltsektor, in der Denkmalpflege, dem Sport und sogar im Ausland leisten. Für dein Engagement bekommst du ein Taschengeld, im Durchschnitt etwa 150 Euro, und, je nach Träger, sind auch Kost und Logis frei. Außerdem nimmst du im Freiwilligendienst an verschiedenen Seminaren teil.

Ebenfalls im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich kannst du einen Bundesfreiwilligendienst leisten. Es gelten im Großen und Ganzen die gleiche Bedingungen wie beim FSJ. Der Dienst dauert sechs bis 18 Monate, in Ausnahmefällen bis 24 Monate und ist auch für Menschen über 27 Jahre möglich

Freiwillige Dienste im sozialen oder ökologischen Bereich sind auch im Ausland möglich. Voraussetzung ist, dass die Stelle mit einem deutschen Träger zusammenarbeitet. Die Haupteinsatzländer sind Frankreich und Großbritannien, gefolgt von Polen, Russland und Irland.


Internationaler Freiwilligendienst

Internationaler Freiwilligendienst unterscheiden sich in Länge und staatlicher Förderung. Du kannst in so genannten »Workcamps« arbeiten, dein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland absolvieren oder an dem Projekt »kulturweit« des Auswärtigen Amts teilnehmen. Auch bei nicht-staatlichen Organisationen kannst du tätig werden, beispielsweise bei einem Friedens- oder Entwicklungsdienst.

Das Programm »weltwärts« vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellt das gemeinsame Arbeiten, das alltägliche Voneinander-Lernen und den kulturellen Austausch in den Mittelpunkt. Beim europäischen Freiwilligendienst arbeitest du bei gemeinnützigen Projekten im europäischen Ausland mit. Die Bewerbung findet über eine Entsendeorganisation statt, beispielsweise einen Verein oder eine Kirchengemeinde.