Wege zum Beruf
Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt
Was will ich werden und wo kann ich diesen Beruf erlernen? Oder doch lieber weiter die Schulbank drücken und später studieren? Das berufsbildende Schulwesen in Sachsen bietet eine ganze Menge an Möglichkeiten. Alle Schulen finden Sie in der Sächsischen Schuldatenbank.

Wichtige Links:
- Internet:
- Sächsisches Bildungssystem
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- Sächsische Schuldatenbank
- Internet:
- www.sachsen-macht-schule.de
Berufsqualifizierende Ausbildung
Duale Ausbildung
Ganz klassisch heißt es hier, die Praxis gibt’s im Unternehmen, die Theorie in der Berufsschule. Bundesweit werden rund 360 Ausbildungsberufe im dualen System angeboten, die zwischen zwei und dreieinhalb Jahren dauern. Die Berufsschule wird dabei entweder an ein bis zwei Tagen die Woche oder in einer längeren Periode zusammenhängend besucht. Die praktischen Kenntnisse werden dann im Unternehmen vermittelt. Mit einem Abschluss in der Tasche kann man natürlich direkt in das Berufsleben durchstarten.
Weitere Qualifizierung:
- Fachschule
- Fachoberschule
- Berufliches Gymnasium
- Abendgymnasium
Berufsfachschule
Neben der Berufsausbildung im dualen System gibt es eine Vielzahl von staatlichen anerkannten Berufen, die im Vollzeitunterricht an einer Berufsfachschule erlernt werden können. Dabei reicht die Angebotspalette von modernen Dienstleistungsberufen, über soziale Berufe bis hin zu traditionellenHandwerksberufen. Die nötigen Einblicke in das Berufsleben erhalten die Jugendlichen in verschiedenen Betriebspraktika während der Ausbildung. Voraussetzung für den Besuch einer Berufsfachschule ist in der Regel der Realschulabschluss. Schülern mit Hauptschulabschluss kann bei entsprechenden Leistungen zudem der mittlere Schulabschluss zuerkannt werden.
Weitere Qualifizierung:
- Fachschule (wenn berufliche Erfahrungen vorhanden)
- Fachoberschule
- Berufliches Gymnasium
Was tun ohne Ausbildungsplatz?
Wer, egal ob mit oder ohne Schulabschluss, keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, kann sich an der Berufsschule in einjährigen Bildungsgängen auf die Aufnahme eines Berufsausbildungsverhältnisses oder eine Berufstätigkeit vorbereiten. Damit wird die Berufsschulpflicht erfüllt und bei erfolgreichem Abschluss der Hauptschulabschluss zuerkannt.
Zu diesen einjährigen Bildungsgängen zählt das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ). Jugendliche werden hier bei der Berufswahl unterstützt und auf eine spätere Berufsausbildung vorbereitet. Die Schüler erwerben eine berufliche Orientierung in zwei gewählten Berufsbereichen. Derzeit stehen insgesamt 14 Bereiche zur Auswahl.
Für Jugendliche mit einem Schulabschluss, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, kann das erste Jahr der Berufsausbildung auch als berufliche Grundbildung im Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) absolviert werden. Ziel ist es, sowohl allgemeine als auch berufsbezogene Inhalte zu vermitteln. Der erfolgreiche Abschluss kann als erstes Ausbildungsjahr auf eine nachfolgende Berufsausbildung angerechnet werden.
Weitere Möglichkeiten und Hilfestellungen:
Weitere Qualifizierung:
- berufliche Ausbildung
Berufliche Weiterbildung
Fachschule
Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens einjährige Berufserfahrung nachweisen kann, dem bietet die Fachschule die Chance, sich zusätzlich höher zu qualifizieren. Die Ausbildung baut auf den bisherigen beruflichen Erfahrungen der Teilnehmer auf und bereitet die jungen Erwachsenen auf Aufgaben im mittleren Management vor. Fachschulen gibt es in den Bereichen Agrarwirtschaft, Gestaltung, Sozialwesen, Technik und Wirtschaft. Wer sich für diese Weiterbildung entscheidet, muss rund zwei bis drei Jahre im Vollzeitunterricht einplanen. Interessierte können an der Fachschule zusätzlich die Fachhochschulreife erwerben und anschließend an einer Fachhochschule oder Berufsakademie ein Studium aufnehmen.
Weitere Qualifizierung:
- Fachhochschulstudium
Studienqualifizierende Bildungsgänge
Fachoberschule
Studieren mit Realschulabschluss? Nicht ganz, aber der Realschulabschluss ist eine wichtige Voraussetzung dafür. An der Fachoberschule können junge Erwachsene die allgemeine Fachhochschulreife erwerben, die zum Studium an Fachhochschulen und Berufsakademien berechtigt. Die zweijährige Ausbildung wird in unterschiedlichen Fachrichtungen angeboten, die allerdings keinen Einfluss auf die spätere Studienrichtung haben.
- Agrarwirtschaft
- Gestaltung
- Sozialwesen
- Technik
- Wirtschaft und Verwaltung
Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweist, kann die Fachhochschulreife bereits nach einem Jahr im Vollzeitunterricht erlangen. Auch hier besteht die Möglichkeit, die Ausbildung berufsbegleitend in zwei Jahren zu absolvieren.
Weitere Qualifizierung:
- Fachhochschulstudium
- (berufliche Ausbildung)
Berufliches Gymnasium
Im Unterschied zum „klassischen“ Gymnasium umfasst die dreijährige Ausbildung am Beruflichen Gymnasium nicht nur allgemein bildende, sondern auch berufsbezogene Inhalte. Wer nicht älter als 18 Jahre ist und einen guten Realschulabschluss besitzt, hat hier die Möglichkeit das Abitur zu erlangen. Interessenten, die eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen, dürfen höchstens 21 Jahre alt sein. Je nach Interessen können die Schüler derzeit aus sieben Fachrichtungen wählen, die jedoch keinen Einfluss auf die spätere Studienrichtung haben:
- Agrarwissenschaft
- Ernährungswissenschaft
- Informations- und Kommunikationstechnologie
- Technikwissenschaft (verschiedene Schwerpunkte)
- Wirtschaftswissenschaft
- Biotechnologie *
- Gesundheit und Soziales *
* an ausgewählten Schulen in Sachsen (Schulversuch)
Weitere Qualifizierung:
- Hochschulstudium
- (berufliche Ausbildung)






