Übergang von der Schule zu Beruf und Studium
Au-Pair, Praktikum, Freiwilligendienst und mehr
Die Zeit zwischen Schulabschluss und Ausbildungs- oder Studienbeginn lassen viele nicht nutzlos verstreichen. Die Jungen leisten ihren Wehr- oder Zivildienst ab, einige möchten ihre Sprachkenntnisse verbessern, sich engagieren oder einfach noch etwas Zeit bei der Berufswahl haben.
Es gibt ganz unterschiedliche Wege, die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn zu überbrücken. bildungsmarkt-sachsen.de hat die interessantesten Möglichkeiten zusammen getragen.

Au-Pair
Als Au-Pair lebst du für eine bestimmte Zeit bei einer Gastfamilie im Ausland. Essen und Unterkunft sind frei, dafür kümmerst du dich um die Kinder der Gastfamilie und erhältst hierfür ein Taschengeld. Ganz nebenbei perfektionierst du deine Sprachkenntnisse und lernst die Kultur des Gastlandes kennen.
Infos zu Au-Pair:
Praktikum
Während eines Praktikums hast du die Gelegenheit, praktische Erfahrungen und berufsbezogene Kenntnisse zu sammeln. So findest schneller zu deinem Wunschberuf. Und nicht nur das: Bei vielen Studiengängen sind Vorpraktika Voraussetzung, um überhaupt einen Studienplatz zu erhalten.
Infos zum Praktikum:
Nationaler Freiwilligendienst
Ein Freiwilliges Jahr kannst du im sozialen und kulturellen Bereich, im Umweltsektor, in der Denkmalpflege, dem Sport und sogar im Ausland leisten. Für dein Engagement bekommst du ein Taschengeld, im Durchschnitt etwa 150 Euro, und, je nach Träger, sind auch Kost und Logis frei. Außerdem nimmst du im Freiwilligendienst an verschiedenen Seminaren teil.
Freiwillige Dienste im sozialen oder ökologischen Bereich sind auch im Ausland möglich. Voraussetzung ist, dass die Stelle mit einem deutschen Träger zusammenarbeitet. Die Haupteinsatzländer sind Frankreich und Großbritannien, gefolgt von Polen, Russland und Irland.
Infos zum Freiwilligendienst:
Internationaler Freiwilligendienst
Internationaler Freiwilligendienst unterscheiden sich in Länge und staatlicher Förderung. Du kannst in so genannten »Workcamps« arbeiten, dein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland absolvieren oder an dem Projekt »kulturweit« des Auswärtigen Amts teilnehmen. Auch bei nicht-staatlichen Organisationen kannst du tätig werden, beispielsweise bei einem Friedens- oder Entwicklungsdienst.
Das Programm »weltwärts« vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellt das gemeinsame Arbeiten, das alltägliche Voneinander-Lernen und den kulturellen Austausch in den Mittelpunkt. Beim europäischen Freiwilligendienst arbeitest du bei gemeinnützigen Projekten im europäischen Ausland mit. Die Bewerbung findet über eine Entsendeorganisation statt, beispielsweise einen Verein oder eine Kirchengemeinde.
Infos zum Int. Freiwilligendienst:
Wehr- und Zivildienst
Den Wehrdienst müssen alle deutschen Männer vom vollendeten 18. Lebensjahr an absolvieren, entweder als Wehr- oder Zivildienst.
Der Grundwehrdienst kann beim Heer, bei der Luftwaffe, bei der Marine, in der Streitkräftebasis oder im Zentralen Sanitätsdienst abgeleistet werden. Er dauert neun Monate und ist freiwillig bis 23 Monate verlängerbar.
Zum Zivildienst musst du einen entsprechenden Antrag stellen. Die meisten Zivi-Plätze gibt es im sozialen Bereich, beispielsweise in der Betreuung von behinderten Menschen. Aber auch im Umwelt- und Naturschutz oder in der Landschaftspflege arbeiten Zivildienstleistende. Durch das Projekt »Anderer Dienst im Ausland« (ADiA) kann der Zivilidienst auch im Ausland absolviert werden.





