Zur Finanzierung des Alltags benötigen Studierende an sächsischen Hochschulen, je nach eigenen Ansprüchen, einen Betrag zwischen 400 und 700 Euro pro Monat. Die häufigste Finanzierungsart beim Studium ist die Unterstützung durch das Elternhaus. Aber es gibt auch andere Wege. bildungsmarkt-sachsen.de stellt die wichtigsten Möglichkeiten kurz vor.
Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)
Wenn die Familie das Studium nicht finanziell unterstützen kann, hilft eine staatliche Unterstützung nach dem BAföG, dem Bundesausbildungs-förderungsgesetz. Das BAföG sichert dabei ein schnelles Studium ohne den Stress von Nebenjobs – so kannst du dich ganz auf das Wichtigste konzentrieren. Und zurückzahlen musst du das BAföG auch nicht sofort nach dem Studium. Allerdings gibt es gewisse Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen.
Nähere Informationen, Antragsformulare und der »BAföG-Rechner«:
Stipendienlotse
Eine umfassende bundesweite Datenbank schafft künftig Transparenz in der deutschen Stipendienlandschaft. Der Stipendienlotse ist eine kontinuierlich betriebene Datenbank, mit der Studierende sowie Nachwuchswissenschaftler nach dem für sie passenden Stipendium suchen können. Gleichzeitig haben alle privaten und öffentlichen Stipendiengeber die Möglichkeit, sich auf dem Internetportal vorzustellen.
Studieren mit Berufserfahrung – Das Aufstiegsstipendium hilft
Studieren soll für alle, die kein klassisches Abitur haben, einfacher sein. Das »Aufstiegsstipendium« fördert Menschen mit beruflicher Begabung und Erfahrung. Mit dem Stipendium wird ein Erststudium in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule gefördert.
Das Aufstiegsstipendium ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung »Aufstieg durch Bildung«. Jährlich gibt es zwei Aufnahmetermine – jeweils zum Sommer- und Wintersemester.