Ausbildungsplatz zum/r Forstwirt/in in Leipzig
Auf einen Blick
- Bereich
- Duale Ausbildung
- Termin
- 03.11.2012 - 31.08.2015
- Individueller Einstieg möglich
- Insgesamt stehen 3 Ausbildungsplätze zur Verfügung.
Das Bewerbungsverfahren beginnt jährlich Mitte Februar.
- Ort
- Leipzig
- Branchen
- Land-, Forstwirtschaft, Galabau
- Gehalt in Euro
- Die Ausbildungsvergütung beträgt derzeit im 1. Ausbildungsjahr brutto 714 €
- Abschluss
- Staatlich anerkannter Abschluss
- Prüfung
- Ja


Beschreibung des Angebots
Die Tätigkeit des Forstwirts/der Forstwirtin ist abwechslungsreich und verlangt sowohl geistige Beweglichkeit als auch biologische, forst-, betriebswirtschaftliche und technische Kenntnisse. Die Arbeit in der Natur und die trotz zunehmender Mechanisierung vorhandene schwere körperliche Arbeit erfordern eine stabile Gesundheit. Der Forstwirt bzw. die Forstwirtin erfüllt mit forstlichen Arbeiten eine wichtige ökologische Funktion und sichert außerdem, dass der Wald als Erholungraum dem Menschen erhalten bleibt.
Die Arbeit des Forstwirts bzw. der Forstwirtin erstreckt sich auf große Territorien und setzt damit ein selbstständiges und verantwortungsbewusstes Handeln voraus. Tätigkeiten in kleinen Gruppen erfordern außerdem Flexibilität und Bereitschaft zur Zusammenarbeit.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung eröffnen sich vielfältige Arbeitsmöglichkeiten. Nicht nur der Staatsbetrieb Sachsenforst bietet atraktive Arbeitsplätze, sondern auch private Forst-dienstleistungsunternehmen, private und kommunale Waldbesitzer suchen dringend Nachwuchs. Weiter Einsatzmöglichkeiten gibt es z.B. bei der Deutschen Bahn AG, den Berufsfeurewehren oder dem THW.
Weitere Informationen zum Angebot
Die praktische Ausbildung erfolgt durch anerkannte Ausbilder im Ausbildungsbetrieb. Der Auszubildende erhält eine tariflich festgelegte, jährlich steigende Vergütung. Arbeitsschutzkleidung, Werkzeuge und andere Ausbildungsmittel werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Ausbildung im Lehrbetrieb wird ergänzt durch spezielle Lehrgänge an der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Morgenröthe-Rautenkranz. Dort werden auch nach der Hälfte der Lehrzeit die Zwischenprüfung und am Ende der Lehrzeit die Abschlussprüfung abgelegt. Die theoretische Ausbildung erfolgt für alle Auszubildenden ebenfalls in Morgenröthe-Rautenkranz an der Forstlichen Außenstelle des Berufsschulzentrums Falkenstein im Blockunterricht. Während der Zeit der Lehrgänge der überbetrieblichen Ausbildung und des Berufsschulunterrichtes werden alle Lehrlinge im Internat untergebracht und verpflegt.Wichtige Ausbildungsinhalte
Waldbegründung
Vorbereiten des Bodens, Pflanzen von Forstpflanzen und das Fördern der aus Samen von Altbäumen angekommenen „Naturverjüngung" sind wichtige Tätigkeiten des Forstwirtes. Durch diese Tätigkeiten wird gewährleistet, dass immer wieder Wald wächst und die Waldfläche nicht abnimmt.
Waldschutz
Luftschadstoffe, Wild, Insekten, Pilze, Waldbrände, Sturm und Schnee gefährden den Wald. Durch viele Maßnahmen schützen Forstwirte den Waldbestand vor Gefahren. Der Schutz der jungen Bäume beginnt in vielen Fällen schon vor der Pflanzung mit dem Zaunbau. Der Schutz von Vögeln, Fledermäusen, Ameisen und andere Maßnahmen zur biologischen Schädlingsbekämpfung gewinnen immer mehr an Bedeutung.
Waldpflege
Da von der großen Anzahl der im jungen Wald vorhandenen Pflanzen nur ein geringer Anteil das Erntealter von 100 bis 150 Jahren erreichen kann, ist es notwendig, durch gezielte forstliche Maßnahmen diejenigen zu fördern und zu erhalten, die nach Baumart und Wuchsform den forstwirtschaftlichen oder landespflegerischen Anforderungen genügen. Auch zur bleibenden Gewährleistung der Erholungs- und Schutzfunktionen müssen die Waldbestände durch die Forstwirte ständig gepflegt werden.
Natur- und Umweltschutz, Landschaftspflege und Erholung
Durch Industrialisierung und Verkehrserschließungen nimmt die Bedrohung der Tier- und Pflanzenwelt ständig zu. Die Bedeutung der Wälder als Rückzugsgebiete für viele Pflanzen und Tiere wird immer größer. Der Forstwirt soll erkennen, dass sich Naturschutz, Umweltschutz, Landschafts- und Biotoppflege nicht im Selbstlauf verwirklichen. Er muss regulierend und ordnend, durch sinnvolle Pflege und gezielte Gestaltung von Biotopen, durch die Gestaltung von Waldrändern und durch Schutzmaßnahmen für bedrohte Pflanzen- und Tierarten eingreifen. Nicht zuletzt müssen von Menschen, Tieren und Umwelteinflüssen verursachte Schäden durch gezielte Maßnahmen vermieden, beseitigt oder begrenzt werden.
Holzernte und Rückung
Der Forstwirt muss alle Holzerntearbeiten beherrschen. Die Bäume werden mit der Motorsäge gefällt und entastet, das ist eine Kraft und Geschicklichkeit erfordernde Tätigkeit. Danach werden die Stämme vermessen, eingeschnitten und so nach Abmessungen und Qualität sortiert, um das Holz optimal verwerten zu können. Dazu ist es notwendig, dass der Forstwirt die entsprechenden Bestimmungen, Richtlinien und Festlegungen kennt und beachtet. Weiterhin muss der Forstwirt die Bedienung von speziellen forstlichen Großmaschinen wie z. B. Seilschlepper, Rückezüge oder Vollerntemaschinen zumindest in Grundzügen beherrschen. Die Ausbildung erfolgt hierbei an Simulatortechnik bzw. an den und mit den Maschinen selbst.
Holzernte, Holzvermessung, Datenerfassung und Auswertung der Ergebnisse mit Hilfe von EDV-Technik
Auch ein Forstwirt sollte mit der elektronischen Datenverarbeitung vertraut sein. Insbesondere hat dies Bedeutung für die, in Zukunft immer häufiger eingesetzten, hochtechnisierten Maschinen und Geräte, von denen zum Beispiel die elektronischen Kluppen, mobile Datenerfassungsgeräte bis hin zum Rückezug und der Vollerntemaschine mit eigenen Bordcomputern ausgerüstet sind. Ohne Kenntnisse in der elektronischen Datenverarbeitung können solche Maschinen und Geräte nicht bedient werden.
Angebotsmerkmale
- Zugangsvoraussetzungen
- Forstwirte sind die Spezialisten in einem nicht alltäglichen Arbeitsumfeld – dem Wald. Um eine der Stellen für diese anspruchsvolle Ausbildung beim Staatsbetrieb Sachsenforst zu bekommen, sind einige persönliche Voraussetzungen unerlässlich.
Dazu gehören:
Verständnis für die Vorgänge in Natur und Umwelt, handwerkliche Begabung, gute Kenntnisse in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern, ein guter Real- oder Hauptschulabschluss (aber auch Abiturienten, die zunächst die Forstwirtausbildung absolvieren möchten, um danach ein forstliches Studium an Universität oder Fachhochschule aufzunehmen, sollten sich bewerben), die Bereitschaft, eigenverantwortlich, selbstständig und im Team zu arbeiten und körperliche Fitness
- Sprache
- deutsch
- Dauer
- 3 Jahre
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Angebot finden Sie auf der Internetseite des Anbieters.
Dokumente
Angebot-Nr.: 00272196
Anbieter
Staatsbetrieb Sachsenforst
- Informationen zum Anbieter
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- Weitere Angebote
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Ansprechpartner
Andreas Schwientek
Forstwirtschaftsmeister
Veranstaltungsort
Staatsbetrieb Sachsenforst
- Besucheranschrift
- Forstbezirk Leipzig
Heilemannstraße 1
04277 Leipzig - Telefon
- 03741/860800
- Fax
- 0341/8608099
- poststelle.sbs-leipzig@smul.sachsen.deKontaktformular
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