Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter (BPS) in Meißen

Auf einen Blick

Bereich
Allgemeine Weiterbildung

Termin
Termine auf Anfrage

Ort
Meißen

Preis
950 € (Inkl. 19% MwSt.)

Form
Präsenzveranstaltung


Beschreibung des Angebots

Das in Niedersachsen entwickelte und erprobte Behandlungsprogramm berücksichtigt die internationalen Erfahrungen in der Behandlung von Sexualstraftätern mit kognitiven-behavioralen Methoden. Es ist sowohl als Baustein in einem therapeutischen Gesamtkonzept als auch als alleinige Behandlungsmaßnahme einsetzbar. Es wird inzwischen in mehr als dreißig Einrichtungen des Straf- und Maßregelvollzugs in den meisten Bundesländern eingesetzt.

Das BPS besteht aus einem deliktunspezifischen Teil (U) und einem deliktspezifischen Teil (S).

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, die Teilnehmer zu befähigen, das BPS selbständig durchzuführen.

Weitere Informationen zum Angebot

Zielgruppe:
Fortbildungsveranstaltungen für Beschäftigte psychiatrischer Einrichtungen des stationären, ambulanten und komplementären Bereichs sowie für therapeutisches und pflegerisches Personal aus Maßregelvollzugseinrichtungen und aus Justizvollzugseinrichtungen

Teilnehmerkreis:
Fachdienste und erfahrene Mitarbeitern des Pflegedienstes bzw. allgemeinen Vollzugsdienstes

Referenten:
Frau Foppe
Pädagogin
Sozialtherapeutische Abteilung
Justizvollzugsanstalt Lingen

Herr Wischka
Diplompsychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Leiter der Sozialtherapeutischen Abteilung
der Justizvollzugsanstalt Lingen

Herr Dr. Rehder
Diplompsychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Hannover


Inhalt:
Deliktunspezifischer Teil:
- Sexualstraftäter: Klassifizierung, Prognostik
- Ergebnisse der Behandlungsforschung
- Entwicklung von Behandlungskonzepten
- Der kognitiv-behaviorale Ansatz in der Behandlung von Sexualstraftätern
- Grenzen der Behandelbarkeit
- Rahmenbedingungen des BPS
- Klinische Aspekte der moralischen Urteilsbildung und Empathieentwicklung
- Training von Methoden des deliktunspezifischen Teils

Deliktspezifischer Teil:
- Training von Methoden des deliktspezifischen Teils
- Umgang mit persönlichen Belastungen in der therapeutischen Arbeit mit Sexualstraftätern
- Bedeutung kognitiver Verzerrungen bei Sexualstraftaten
- Supervision bisheriger Praxiserfahrungen mit dem BPS
- Entwicklungsverläufe von Sexualstraftaten
- Umgang mit Risikosituationen
- Deliktszenario
- Opferempathie
- Rückfallprävention


Bemerkungen:
Keine Anmeldung möglich - feststehender Teilnehmerkreis.

Angebot-Nr.: 00246826

Anbieter

Bildungszentrum des Sächsischen Staatsminsteriums für Soziales

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Veranstaltungsort

Besucheranschrift  
Herbert-Böhme-Str.11
01662 Meißen
Telefon  
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Fax  
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