Anästhesietechnischer Assistent

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Alles andere als einschläfernd

Der anästhesietechnische Assistent unterstützt die Fachärzte rund um die Narkose. Anästhesie ist ein medizinisches Verfahren mit dem Ziel, Patienten schmerzlos durch eine Operation zu bringen.

Was mache ich?

Anästhesietechnische Assistenten helfen Fachärzten bei der Vorbereitung und Durchführung der Narkose. Sie betreuen die Patienten und sind verantwortlich, dass der Operationssaal einsatzbereit ist. Der anästhesietechnische Assistent stellt die von den Fachärzten festgelegte Dosis des Narkosemittels bereit und entsorgt die Materialien entsprechend.

Ist der Patient betäubt, achtet ein anästhesietechnischer Assistent auf Kreislauf und Atmung. Bei Problemen während der Operation muss er schnell reagieren. Zudem achten anästhesietechnische Assistenten auf Hygiene, warten die medizinischen Geräte und sorgen rundum für reibungslose Arbeitsabläufe. Abschließend fertigt ein anästhesietechnischer Assistent eine Dokumentation der Narkoseverfahren an.

Wo arbeite ich?

Anästhesietechnische Assistenten arbeiten in entsprechenden Abteilungen von Krankenhäusern oder Facharztpraxen, in denen ambulant operiert wird.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Belastbarkeit, medizinisch-technisches Verständnis, Sorgfalt, Aufmerksamkeit, Ruhe, Sensibilität

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige schulische Ausbildung

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Die Auszubildenden erhalten ein Ausbildungsentgelt. Werden sie an Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder an Einrichtungen von Trägern, die sich an die tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, ausgebildet, erhalten sie folgende Entgelte:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 876
  • 2. Ausbildungsjahr: € 937
  • 3. Ausbildungsjahr: € 1.038

Quelle:

Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) - Besonderer Teil Pflege