Aufbereitungsmechaniker

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Ohne Kies geht’s mies

Aufbereitungsmechaniker bauen Rohstoffe wie Kies, Sand, Stein oder Kohle ab und bringen sie zur Aufbereitung. Diese Materialien sind wichtig, da sie zur Herstellung von Beton, Mörtel oder Asphalt nötig werden. Kohle brauchen wir ebenfalls zum Bauen, für die Energieerzeugung oder zur Stahlerzeugung.

Was mache ich?

Aufbereitungsmechaniker sorgen für die Gewinnung von Rohstoffen und deren Weiterverarbeitung. Den unterschiedlichen Materialien entsprechend gibt es verschiedene Fachrichtungen: Braunkohle, Steinkohle, feuerfeste und keramische Rohstoffe (wie Ton, Kaolin, Bauxit oder Quarz), Naturstein und Sand und Kies.

Nachdem die Aufbereitungsmechaniker die entsprechenden Rohstoffe gefördert haben, müssen sie die Rohstoffe reinigen und sortieren. Dies geschieht mit Hilfe von speziellen Maschinen und Anlagen, die sie bedienen und überwachen. Zusätzlich führen Aufbereitungsmechaniker Analysen von Gesteinsproben oder chemische Messungen durch, um die Produktqualität zu überprüfen.

Je nach Material zerkleinern oder zermahlen Aufbereitungsmechaniker die Rohstoffe. Anschließend trocknen und lagern sie sie fachgerecht. Und wenn es was zu bauen gibt, wiegen und verladen sie die Rohstoffe.

Wo arbeite ich?

Aufbereitungsmechaniker arbeiten je nach Fachrichtung in Steinbrüchen, Kies- und Tongruben, im Braunkohle- oder Steinkohlebergbau. Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es auch in Weiterverarbeitungsbetrieben wie Schotter- oder Granitwerken, in Ziegeleien oder Zementwerken.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

technisches Verständnis, Genauigkeit, handwerkliches Geschick

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3–jährige duale Ausbildung in den Fachrichtungen: Braunkohle, feuerfeste und keramische Rohstoffe, Sand und Kies, Naturstein, Steinkohle

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Die Ausbildungsvergütung ist abhängig von der Fachrichtung.

Weitere Informationen im BerufeNet der Arbeitsagentur