Bodenleger

LehreBeruf mit Lehre
Aktuelle Lehrstellen und Praktika

Belegen nach Maß

Bodenleger kennen jeden einzelnen Belag ganz genau: ob Fertigparkett, Teppich, Kork oder Laminat – Bodenleger wissen genau Bescheid, wie man das Material am besten verlegt. Denn ein Bodenbelag muss nicht nur gut aussehen, sondern auch belastbar, schall- und wärmedämmend sein.

Was mache ich?

Bevor der Bodenleger Teppich oder anderer Bodenbelag verlegt, muss er den Untergrund optimal vorbereiten. Bodenleger entfernen den alten Belag, ebnen den Boden, spachteln Löcher zu und schleifen den Unterboden. Die Fläche müssen sie sorgfältig reinigen und das Dämmmaterial verlegen. Danach schneiden sie den Belag zu und passen ihn an die Fläche an. Der Belag verlegen sie so, dass Übergänge kaum zu sehen sind.
Bodenleger montieren auch Sockelleisten und setzen Abschlussprofile oder Schienen ein. Ist der Boden fertig verlegt, reinigen sie ihn, versiegeln ihn bei Bedarf. Schließlich erklären sie ihren Kunden, wie man ihn optimal pflegt.

Bodenleger reparieren auch ältere Böden. Sie tauschen beschädigte Paneele aus, schneiden stark strapazierte Teile eines Teppichbodens heraus und passen neue Stücke ein. Sind alle Arbeiten erledigt, stellt der Bodenleger dem Kunden die Rechnung aus.

Wo arbeite ich?

Bodenleger arbeiten bei Betrieben, die Fußböden oder Parkett verlegen, in Firmen des Raumausstatterhandwerks oder in Trockenbauunternehmen. Auch in Fachgeschäften für Bodenbeläge oder im Messebau sind sie tätig.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Sorgfalt, Genauigkeit, Flexibilität, räumliches Vorstellungsvermögen, handwerkliches Geschick, gute Noten in Deutsch und Mathematik

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung in Industrie, Handel und Handwerk

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 537 bis € 785
  • 2. Ausbildungsjahr: € 584 bis € 1.135
  • 3. Ausbildungsjahr: € 642 bis € 1.410

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)