Edelsteinprüfer

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Brillant erkannt

Edelsteinprüfer lassen sich vom Zauber der Diamanten, Brillanten oder Perlen nicht verhexen. Nüchtern stellt er die Frage: Sind sie wirklich echt? Die Unterscheidung zwischen synthetischen Produkten und natürlichen Edelsteinen übernimmt der Edelsteinprüfer, auch Gemmologe genannt.

Was mache ich?

Edelsteinprüfer begutachten Diamanten, Edelsteine, Farbsteine und organische Substanzen wie Perlen. Sie prüfen deren Echtheit, Reinheit, Gewicht, die Farbe sowie den Schliff und erstellen Expertisen.

Um die Qualität und damit den Wert von Edelsteinen zu beurteilen, werden die kostbaren Steine im Labor ganz genau unter die Lupe genommen. Mit modernsten Instrumenten wie Mikroskop oder Infrarot-Spektroskop und viel kriminalistischem Spürsinn prüft der Edelsteinprüfer, ob es sich um einen natürlichen Stein oder eine Imitation handel, ob beispielsweise Kunststoff als Füllmittel von Rissen in Smaragden verwendet wurde.

Wo arbeite ich?

Edelsteinprüfer arbeiten für Schmuck- und Edelsteinbegutachtung in Schmuckateliers, im Edelmetallwarenhandel, im Schmuckgroß- und -einzelhandel oder auf selbstständiger Basis. Darüber hinaus können sie im Antiquitätenhandel und in Auktionshäusern, in Banken und Kreditinstituten, z.B. in Leihhäusern, oder in der Anlageberatung im Diamantengeschäft tätig sein.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Konzentriertes und analytische Arbeiten, Sorgfalt, ein „gutes Auge“, naturwissenschaftliches Interesse und Kenntnisse

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

Wird als Weiterbildung von unterschiedlicher Dauer angeboten. Die Weiterbildung ist von privaten Bildungsträgern durch interne Vorschriften geregelt.