Fachkraft für Agrarservice

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Wie die Saat, so die Ernte

Ob es regnet oder die Sonne brennt, dieser Beruf steht unter dem Motto: »Es gibt kein schlechtes Wetter«. Die Fachkräfte Agrarservice kümmern sich um die Versorgung mit pflanzlichen Grundlebensmitteln wie zum Beispiel mit Getreide, Mais oder Kartoffeln. Von der Saat bis zur Ernte bestimmt der Kreislauf der Natur ihre Arbeit.

Was mache ich?

Im Frühjahr bereitet Fachkräfte Agrarservice die Felder für die Saat vor und bearbeiten sie mit großen Maschinen. Dabei müssen sie genau überlegen, welcher Samen ausgebracht wird, denn sie müssen die Fruchtfolge berücksichtigen. Im jährlichen Wechsel bauen sie unterschiedliche Pflanzen an. Der Erfolg der Arbeit ist die aufgegangene Saat.

Im Anschluss kontrollieren die Fachkräfte Agrarservice die Saat und sie entscheiden, ob die Saat mit Pflanzenschutzmitteln und/oder Dünger behandeln. Wenn die Früchte reif, die Ähren gold oder das Futter grün sind, ist es Zeit für die Ernte. Dazu setzen sie hochmoderne Maschinen ein, wie beispielsweise den Kartoffelernter, der die Kartoffeln gleich reinigt und einsackt. Anschließend werden die Produkte gelagert oder konserviert.

Neben diesen Aufgaben entnehmen Fachkräfte Agrarservice auch Bodenproben, führen kleinere Wartungsarbeiten an den Maschinen durch oder informieren sich über neue Samensorten.

Wo arbeite ich?

Fachkräfte Agrarservice arbeiten in landwirtschaftlichen Lohnunternehmen oder in landwirtschaftlichen Ackerbaubetrieben

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Freude an der Arbeit in und mit der Natur, Bewusstsein für Umweltschutz, vorausschauendes Handeln, Begeisterung für große Maschinen, handwerkliches Geschick

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung in der Landwirtschaft

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 520 bis € 630
  • 2. Ausbildungsjahr: € 570 bis € 690
  • 3. Ausbildungsjahr: € 615 bis € 800

Quelle:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Tarifauswertung - Tarifvertragliche Ausbildungsvergütungen - Stand: Januar 2012

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