Fluggerätmechaniker Fertigungstechnik

LehreBeruf mit Lehre
Aktuelle Lehrstellen und Praktika

Sicher landen

Das Vertrauen in Fluggerätemechaniker Fertigungstechnik ist groß. Tagtäglich steigen Tausende in Flugzeuge und haben leichtes Bauchkribbeln, wenn die Maschine abhebt. Sie vertrauen darauf, dass der Fluggerätmechaniker seine Arbeit gut macht und der Flug reibungslosen verläuft.

Was mache ich?

Fluggerätemechaniker Fertigungstechnik stellen Fluggerätsysteme sowie Einzelteile und Baugruppen von Fluggeräten her. Selbstständig oder im Team montieren und demontieren sie Triebwerke, Triebwerksteile und Anbaugeräte. Ebenso sind sie für die Inspektion verantwortlich und achten darauf, dass die Fluggeräte und die Antriebsvorrichtungen perfekt laufen.

Sie be- und verarbeiten nichtmetallische wie metallische sowie luftfahrtspezifischen Werkstoffe wie Aluminium-, Magnesium-, Titanlegierungen und Kunststoffe. Fluggerätemechaniker beherrschen alle Techniken der Metallbearbeitung sowie die verschiedenen Fügetechniken und Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung. Abschließende Tests und ständige Qualitätssicherung ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit, denn es geht um die Sicherheit der Fluggäste.

Wo arbeite ich?

Fluggerätemechaniker der Fachrichtung Fertigungstechnik kommen in der Luft- und Raumfahrtindustrie zum Einsatz. Sie arbeiten bei Herstellern von Flugzeugen oder Hubschraubern oder bei Triebwerk- oder Komponentenherstellern, in Instandhaltungswerkstätten von Flughäfen oder auch auf Luftwaffenstützpunkten der Bundeswehr.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Verantwortungsbewusstsein, körperliche Fitness, technisches Geschick, genaues Arbeiten, teamfähig

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3 1,2-jährige duale Ausbildung in der Industrie

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 936 bis € 1.010
  • 2. Ausbildungsjahr: € 987 bis € 1.056
  • 3. Ausbildungsjahr: € 1.056 bis € 1.149
  • 4. Ausbildungsjahr: € 1.094 bis € 1.211

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)

Berufsfilm