Gärtner Fachrichtung Baumschule

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Die grüne Hand am Gehölz

Gärtner in der Fachrichtung Baumschule bringen das Know-how für das Wachstum vom Setzling zum Baum mit. Sie schützen ihre Setzlinge und ziehen sie auf möglichst umweltschonende Weise in der Baumschule heran.

Was mache ich?

Gärtner/innen der Fachrichtung Baumschule wissen, wie farbenprächtige neue Rosensorten gezüchtet und Gehölze richtig geschnitten werden. Sie verteidigen ihre Pflanzen gegen Schädlinge, können aus einem einzigen Zweig viele neue Bäume zaubern und werden immer wieder von Kunden um Rat gefragt, welche ihren Garten neu bepflanzen möchten.

Der Beruf als Baumschuler ist deshalb ein abwechslungsreicher Mix: Mal arbeiten die Gärtner auf den Pflanzflächen zwischen Linden, Apfelbäumen oder Magnolien mitten in der Natur, mal dekorieren sie die Verkaufsflächen oder beraten Hobbygärtner und Einkäufer.

Die Baumschulgärtner kultivieren Bäume und Sträucher art- und fachgerecht. Zunächst ebnen sie die Fläche für die Saat, säen dann die Samen und ziehen die Pflanzen groß. Dabei benötigen die zarten Sprösslinge eine Menge Pflege. Die Gärtner sorgen für ausreichend Nahrung und Schutz vor Schädlingen, ob im Gewächshaus oder im Freiland.

Zu den Aufgaben zählen ebenso die Vermehrung von Bäumen oder deren Veredelung. Am Ende steht der Verkauf der Pflanzen, bei dem Marketingkenntnisse zum Anwendung kommen.

Wo arbeite ich?

Gärtner in der Fachrichtung Baumschule kommen in Baumschulbetrieben, im Garten- und Landschaftsbau, in Gartencentern oder in botanischen/zoologischen Gärten zum Einsatz.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Freude an der Natur und an der Arbeit im Freien, Interesse an Biologie, gestalterische und handwerkliche Fähigkeiten, kundenorientiertes Denken, körperliche Belastbarkeit

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung, wer ein Abitur gemacht bzw. schon eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann, kann die Ausbildung auf 2 Jahre verkürzen

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 350 bis € 640
  • 2. Ausbildungsjahr: € 470 bis € 680
  • 3. Ausbildungsjahr: € 500 bis € 740

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)

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