Gärtner Fachrichtung Friedhofsgärtnerei

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Kreativ entfalten in ruhiger Umgebung

Friedhofsgärtner begleiten Hinterbliebene und gestalten in enger Absprache individuelle Gräber, welche sie über Jahrzehnte bepflanzen und pflegen.

Was mache ich?

Gärtner der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei beraten und betreuen Hinterbliebene. Sie pflegen und gestalten die einzelnen Grabstätten und den Friedhof als parkähnliche Anlage. Sie führen jahreszeitliche Wechselbepflanzungen aus oder schmücken die Gräber mit Wintergrün und Dekoration mit dauerhaften Gestecken und Schalen. Nach Beerdigungen nehmen Friedhofsgärtner die provisorische Herrichtung der Grabstätte vor.

Friedhofsgärtner bieten Pflanzen und Dienstleistungen an, arbeiten mit technischen Geräten (Rasenmäher, Kettensäge etc.) und moderner EDV-gestützter Technik.

Wo arbeite ich?

Gärtner der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei arbeiten in städtischen oder kirchlichen Friedhöfen. Auch in Stadtgärtnereien oder in Garten- und Parkanlagen finden sie Beschäftigung.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

sensible und empathische Arbeitsweise gegenüber Hinterbliebenen, Neigung zu praktisch-zupackender Tätigkeit, Freude an der Arbeit im Freien, Kreativität, Interesse an Pflanzenkunde und Kundenberatung

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige Ausbildung, wer ein Abitur gemacht bzw. schon eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann, kann die Ausbildung auf 2 Jahre verkürzen

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 825
  • 2. Ausbildungsjahr: € 925
  • 3. Ausbildungsjahr: € 1.025

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle:

IG Bau, Stand Januar 2018

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