Gärtner Fachrichtung Gemüsebau

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Qualität und Frische

Gärtner der Fachrichtung Gemüsebau säen, pflanzen, pflegen und ernten das frische Gemüse. Im Vordergrund steht der kontrolliert integrierte Anbau als umweltschonendes und damit nachhaltiges Anbauverfahren mit Hilfe von modernsten, teilweise sogar automatisierten und digitalisierten Methoden.

Was mache ich?

Gärtner in der Fachrichtung Gemüsebau planen den Anbau von Gemüse, bearbeiten und pflegen den Boden, säen aus und ziehen die Jungpflanzen heran. Sie pflanzen und pflegen das Gemüse, um es dann später zu ernten, zu verpacken und zu vermarkten.

Die Gemüsegärtner sorgen für ausreichend Nahrung und Schutz vor Schädlingen, ob im Gewächshaus oder im Freiland und regulieren mittels automatisierter oder digitaler Steuerungen die Wachstumsprozesse. Hierbei kommen verschiedene Maschinen und Geräte in der Bodenbearbeitung, der Pflanzung bis hin zur Ernte zum Einsatz.

Wer weiß schon, dass man Gurken ganz ohne Erde anbauen kann? Oder dass im Tomatenanbau unter Glas besonders gerne Hummelvölker eingesetzt werden, die dann die Blüten bestäuben? Wer seine Kenntnisse auf einem bestimmten Gebiet vertieft, hat als Fachmann auch in Spezialbetrieben, etwa für Küchenkräuter oder Pilze, beste Aussichten.

Wo arbeite ich?

Gärtner der Fachrichtung Gemüsebau arbeiten in Gemüseanbaubetrieben sowie in Landwirtschaftsbetrieben mit Gemüseanbau. Hierbei handelt es sich um konventionell, aber auch biologisch arbeitende Anbaubetriebe.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Freude an der Natur und an der Arbeit im Freien, Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination, Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt, kundenorientiertes Denken, saisonbedingt und nach Rücksprache Bereitschaft zur Wochenendarbeit

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung, wer ein Abitur gemacht bzw. schon eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann, kann die Ausbildung auf 2 Jahre verkürzen

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 350 bis € 640
  • 2. Ausbildungsjahr: € 470 bis € 680
  • 3. Ausbildungsjahr: € 500 bis € 740

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)

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