Gärtner Fachrichtung Staudengärtnerei

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Gärtner der Fachrichtung Staudengärtnerei kultivieren und vermehren Staudenpflanzen und vermarkten sie.

Was mache ich?

Heimische Blütenstars und Exoten stammen aus Kanada und Russland, aus China und Österreich, aus Malaysia oder Südafrika: In unseren Gärten wachsen Stauden auch aus vielen fremden Ländern.

Gärtner in der Fachrichtung Staudengärtnerei kultivieren Stauden (und damit krautige mehrjährige Pflanzen) art- und fachgerecht. Zunächst ebnen sie die Fläche für die Saat, säen dann die Samen und ziehen die Pflanzen groß. Dabei benötigen die Pflanzen eine Menge Pflege. Die Gärtner sorgen für ausreichend Nahrung und Schutz vor Schädlingen, ob im Gewächshaus oder im Freiland und steuern mittels automatisierter oder digitaler Steuerungen die Wachstumsprozesse.

Zu den Aufgaben zählen ebenso die Vermehrung, topfen, pflanzen und kultivieren. Hierzu sind Erden und Dünger auswählen und zielgerichtet einsetzen. Zum Verkauf bzw. zum Versand sind die Stauden zu sortieren, zu verpacken und für den Transport vorzubereiten.

Wo arbeite ich?

Staudengärtner kommen in Stauden- und Zierpflanzenbaubetrieben, im Garten- und Landschaftsbau und in Gartencentern sowie in Stadtgärtnereien zum Einsatz.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Freude an der Natur und an der Arbeit im Freien, Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination, Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt, kundenorientiertes Denken, saisonbedingt und nach Rücksprache Bereitschaft zur Wochenendarbeit, Interesse an Pflanzenkunde

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung, wer ein Abitur gemacht bzw. schon eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann, kann die Ausbildung auf 2 Jahre verkürzen

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 350 bis € 640
  • 2. Ausbildungsjahr: € 470 bis € 680
  • 3. Ausbildungsjahr: € 500 bis € 740

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)