Glas- und Porzellanmaler

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Mit jedem Pinselstrich entsteht ein Unikat

Das weiße Gold des Porzellanmalers rückt jeden gedeckten Tisch ins rechte Licht. Mit den edlen Farben, Pinselstrichen und der Liebe zum Detail wird jedes weiße Porzellanstück zu einem farbenfrohen Hingucker.

Was mache ich?

Porzellanmaler sollten gut zeichnen können. Sie behandeln und dekorieren Porzellan durch manuelle Arbeit, indem sie nach eigenen Entwürfen oder mit Hilfe von Vorlagen arbeiten. Die richtige Farbauswahl sowie der ständige Vergleich mit der Vorlage sind einzelne Schritte bis zum fertigen Endprodukt. Sie verzieren Porzellangeschirr oder –figuren mit unterschiedlichen Techniken. Motive oder Muster werden mit dem Pinsel oder der Feder aufgetragen oder gedruckt, Tierfiguren oder Blumenarrangements mit präzisem Pinsel oder Federstrich gemalt. Porzellangegenstände werden durch Einbrennen oder Aufschmelzen verziert. Kaffeeservice, Vasen oder einzelne Teller werden mit abstrakten oder gegenständlichen Motiven bemalt.

Porzellanmaler bereiten selbst die entsprechenden Farben vor. Die Restaurierung einzelner Stücke, wie antiker Vasen oder Porzellangegenständen ist ein weiteres Arbeitsgebiet.

Wo arbeite ich?

Porzellanmanufakturen, Töpfereien, keramische Werkstätten, Schmuckherstellern, Herstellern von Spielwaren, Handwerksbetriebe der Glas- und Porzellanherstellung

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Kreativität und Sorgfalt beim Arbeiten, Kenntnisse zu unterschiedlichen Gestaltungstechniken und theoretischem Kunstwissen, Mathematik für die Farbmischung

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 420 bis € 710
  • 2. Ausbildungsjahr: € 490 bis € 770
  • 3. Ausbildungsjahr: € 600 bis € 820

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)