Glaser Fenster- und Glasfassadenbau

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Gute Aussichten schaffen

Licht erhellt Wohn- und Arbeitsräume - Atmosphäre und Lebensqualität entstehen. Die Glaser besorgen das passende Glas, sorgen für die richtige Rahmung und kümmern sich um die Installation aller verglasten Elemente an und in Gebäuden. Damit jeder einen klaren Durchblick bekommt.

Was mache ich?

Glaser kennen alle Glasarten und suchen das passende Material heraus. Je nach gefordertem Anspruch muss es wärmeisolierend, schalldämmend oder einbruchsicher sein. In manchen Fällen ist sogar eine passgenaue Einzelanfertigung nötig. Neben dem Neubau kümmern sich die Glaser auch um Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten.

Vor Arbeitsbeginn fertigen Glaser eine Skizze der Glasfläche mit den passenden Maßen an. Daraufhin erstellen sie die Schablonen als Grundlage für das Aus- und Zuschneiden der Glasflächen und bearbeiten diese. Anschließend schleifen und polieren sie die Kanten, setzen die Glasscheiben ein und dichten alles ab. Oft fertigen Glaser auch die Fensterrahmen aus Holz, Leichtmetall oder Kunststoff an. Dabei gehen sie mit äußerster Vorsicht vor, damit das Glas beim Einsetzen nicht zerbricht. An den Rahmen montieren sie auch Metallbeschläge und Profile. Nach den Verglasungsarbeiten fahren Glaser zum Auftragsort und montieren alles fachgerecht.

Wo arbeite ich?

Glaser der Fachrichtung Fenster- und Glasfassadenbau arbeiten in Betrieben des Glasergewerbes, bei Fassadenbauunternehmen, in Fahrzeugglasereien und in Firmen, die Flachglas produzieren oder veredeln.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

sorgfältig, umsichtig, flexibel, genau, gern im Team arbeiten, handwerkliches Geschick, Körperbeherrschung, räumliches Vorstellungsvermögen, gute Noten in Mathematik, Deutsch und Physik

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden erhalten von den ausbildenden Betrieben eine monatliche Ausbildungsvergütung, deren Höhe sich in der Regel nach Empfehlungen von Verbänden oder Innungen richtet.

Nach einer solchen Empfehlung ergeben sich für die einzelnen Ausbildungsjahre beispielsweise folgende Ausbildungsvergütungen:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 420 bis € 710
  • 2. Ausbildungsjahr: € 490 bis € 770
  • 3. Ausbildungsjahr: € 600 bis € 820

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)