Hauswirtschafter

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Stets geladener Akku mit Einfühlungsvermögen

Der Job von Hauswirtschaftern verlangt viel Kraft und feine Sensoren für das Alltägliche. Sie müssen sich auf pflegebedürftige Menschen und deren momentane Lebenssituation einstellen. Das verlangt eine große Portion Sensibilität bei der Betreuung.

Was mache ich?

Hauswirtschafter versorgen und betreuen hilfs- und pflegebedürftige Personen wie beispielsweise Menschen mit Behinderung oder Kinder. Sie organisieren die Hauswirtschaft, das heißt, sie kaufen ein und bereiten die Mahlzeiten zu. Als rechte Hand der hilfsbedürftigen Personen putzen sie ebenso Haus oder Wohnung und sind für die Wäsche verantwortlich. Auf dem Land kommen sie ebenso in Gärten zur Aufbereitung landwirtschaftlicher Produkte zum Einsatz.

Wo arbeite ich?

Hauswirtschafter arbeiten in Alten- und Altenpflegeheimen, Krankenhäusern, Jugend- und Erziehungsheimen, Jugendherbergen, Wohn- und Pflegeheimen für Menschen mit Behinderung, im Hotelgewerbe oder in Schulküchen und privaten Haushalten.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Einfühlungsvermögen, körperliche Belastbarkeit, handwerkliches Geschick, Bereitschaft zu Wochenend- und Feiertagsarbeit

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale und schulische Ausbildung

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden erhalten von den ausbildenden Betrieben eine monatliche Ausbildungsvergütung, deren Höhe sich in der Regel nach Empfehlungen von Verbänden oder Innungen richtet.

Nach einer solchen Empfehlung ergeben sich für die einzelnen Ausbildungsjahre beispielsweise folgende Ausbildungsvergütungen:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 520 bis € 918
  • 2. Ausbildungsjahr: € 570 bis € 968
  • 3. Ausbildungsjahr: € 615 bis € 1.014

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)

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