Informationselektroniker

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Schneller Helfer mit Know-How

Informationselektroniker halten das Büro-Netzwerk bei Laune halten oder reparieren per Feinarbeit PCs und Videotechnik. In diesem Beruf gibt's immer Abwechslung. Egal, ob bei Herstellern, im Fachhandel, beim Kunden vor Ort, in der Werkstatt oder im Verkaufsraum – Informationselektroniker helfen immer schnell und kompetent.

Was mache ich?

Informationselektroniker sind Spezialisten für Computer. Sie arbeiten in den Bereichen Bürosystemtechnik oder Geräte- und Systemtechnik. Dabei sind Informationselektroniker sehr vielfältig. Sie installieren und warten informationstechnische Systeme wie PCs, Scanner, Kopierer oder auch Faxgeräte. Oft arbeiten sie dabei unter hohem Zeitdruck, da die Geräte dringend benötigt werden.

Informationselektroniker verkaufen und reparieren aber auch z.B. Geräte der Bild- und Tontechnik. Informationselektroniker betreuen und beraten daneben auch Kunden und sind allgemein Ansprechpartner für technische Probleme.

Wo arbeite ich?

Informationselektroniker arbeiten in Werkstätten oder im Verkauf von Service-Unternehmen sowie in Betrieben der Elektroinstallation. Auch in Softwarehäusern oder bei Rundfunkveranstaltern bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Interesse an modernster Technik, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, systematische Arbeitsweise, Sorgfalt, selbstständige Arbeitsweise, Verantwortungsbewusstsein, Spaß am Umgang mit Menschen

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3,5-jährige duale Ausbildung, Schwerpunkte: Bürosystemtechnik oder Geräte- und Systemtechnik

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden erhalten von den ausbildenden Betrieben eine monatliche Ausbildungsvergütung, deren Höhe sich in der Regel nach Empfehlungen von Verbänden oder Innungen richtet.

Nach einer solchen Empfehlung ergeben sich für die einzelnen Ausbildungsjahre beispielsweise folgende Ausbildungsvergütungen:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 550 bis € 730
  • 2. Ausbildungsjahr: € 600 bis € 810
  • 3. Ausbildungsjahr: € 650 bis € 880
  • 4. Ausbildungsjahr: € 700 bis € 970

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)

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