Kaufmann für Gesundheitswesen

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Politik wirkt sich auf das Gesundheitswesen aus!

Gesundheitskaufmänner und Gesundheitskauffrauen werden zunehmend in der Wirtschaft benötigt. Menschen, die sich für das Thema Gesundheit interessieren und Büroarbeit nicht ablehnen, sind in diesem Beruf richtig. Kaufmänner und Kauffrauen für Gesundheitswesen haben eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit.

Was mache ich?

Die Tätigkeitsfelder von Gesundheitskaufmännern und Gesundheitskauffrauen sind die Planung von Geschäfts- und Leistungsprozessen sowie die Entwicklung von Dienstleistungsangeboten oder Aufgaben im Qualitätsmanagement zu übernehmen. Der Wettbewerb der Krankenhäuser und Pflegeheime untereinander ist angestiegen und die Angebotspalette hat zugenommen. Die steigende Kundenorientierung mit speziellen Angeboten, wie intensive pflegerische Betreuung oder neue Operationsmethoden sind kostenintensiv und müssen koordiniert werden.

Kaufmänner und Kauffrauen im Gesundheitswesen berechnen die Leistungen für ihre Kunden, u.a. Krankenkassen oder andere Institutionen. Sie verfügen über Kenntnisse zu den Regelungen des Gesundheitswesens, führen Kalkulationen durch, erstellen Statistiken oder konzipieren die Bedarfsanalyse für ihre Kunden. Außerdem erstellen sie die Haushaltsplanung, bearbeiten personalwirtschaftliche Vorgänge und erarbeiten kundenspezifische Konzepte. Kaufmännische Fähigkeiten stehen im Mittelpunkt sowie elektronische Datenverarbeitung und moderne Kommunikationswege.

Wo arbeite ich?

Kaufmänner und Kauffrauen im Gesundheitswesen sind in Verbänden der Wohlfahrtspflege, Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen und Krankenkassen oder medizinischen Diensten tätig.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Hauptschulabschluss oder Mittlere Reife, Interesse am Thema Gesundheit, teamfähig, kontaktfreudig sein und über einen guten sprachlichen Ausdruck verfügen, Bereitschaft zur Weiterbildung sollte vorhanden sein sowie Spaß an kaufmännischen Aufgaben; ein gutes Zahlen und Personengedächtnis, sorgfältiges Arbeiten

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden erhalten von den ausbildenden Betrieben eine monatliche Ausbildungsvergütung, deren Höhe sich in der Regel nach Empfehlungen von Verbänden oder Innungen richtet.

Nach einer solchen Empfehlung ergeben sich für die einzelnen Ausbildungsjahre beispielsweise folgende Ausbildungsvergütungen:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 630 bis € 918
  • 2. Ausbildungsjahr: € 690 bis € 968
  • 3. Ausbildungsjahr: € 810 bis € 1.020

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)

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