Kaufmann für Marketingkommunikation

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Werbung ohne Unterbrechung

Kaufmänner und Kauffrauen für Marketingkommunikation, früher Werbekaufmann oder Werbekauffrau genannt, haben einen abwechslungsreichen Alltag. Morgens Organisation eines Foto-Shootings, vor dem Mittag ein Meeting mit der Grafikabteilung, nachmittags Termin beim Kunden und die Abrechnung sowie Budget-Kontrolle der laufenden Kampagne muss auch noch erledigt werden.

Was mache ich?

Kaufmänner und Kauffrauen für Marketingkommunikation beobachten und analysieren Märkte, bestimmen Zielgruppen und entwickeln auf dieser Basis Kommunikationsmaßnahmen und -kampagnen. Dazu gehören klassische Werbung, Events, Online- und Direktmarketing, Sponsoring oder Verkaufsförderung. Kaufmänner und Kaufrauen für Marketingkommunikation arbeiten dabei vor allem heraus, welche Merkmale einzigartig und besonders für ein Unternehmen oder ein Produkt sind.

Sind der Kunde oder die Unternehmensleitung einverstanden mit dem Konzept, gehen die Kaufmänner und Kauffrauen für Marketingkommunikation an die Umsetzung. Sie planen das Budget und kümmern sich um die organisatorische Umsetzung. Sie verhandeln und vergeben Aufträge an Dienstleister wie Fotografen, Grafiker, Texter oder Drucker. Kaufmänner und Kauffrauen für Marketingkommunikation kontrollieren die Realisierung und prüfen die Wirkung der Maßnahmen. Dabei dürfen sie vor allem das Budget nicht aus dem Auge verlieren. Denn Werbung ist kein Selbstzweck, sondern Ziel ist allein die Steigerung der Umsatzzahlen.

Wo arbeite ich?

Kaufmänner und Kauffrauen für Marketingkommunikation arbeiten in Werbe- und PR-Agenturen, in den Marketing- und Kommunikationsabteilungen größerer Unternehmen, bei Verbänden und gemeinnützigen Organisationen.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Kreativität, kommunikatives Talent, Flexibilität, Teamfähigkeit, Belastbarkeit auch unter Zeitdruck, organisatorisches Geschick, gute Noten in Deutsch und Mathematik

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale oder schulische Ausbildung

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 630 bis € 785
  • 2. Ausbildungsjahr: € 690 bis € 885
  • 3. Ausbildungsjahr: € 810 bis € 1.020

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)

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