Keramiker

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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Keramiker stellen aus Tonmasse alle Arten an Gebrauchs- und Zierkeramik her – Tassen, Teller, Kerzenständer. Aber auch Dachziegel oder andere Baustoffe gehören zu ihrem Sortiment.

Was mache ich?

Am Anfang stehen immer der Entwurf und die Planung des Stückes. Keramiker bringen ihre Ideen zu Papier und besprechen die Umsetzung mit den Kunden. Sind die Kunden zufrieden, beginnt die Fertigung. Dank einer Töpferscheibe und Wasser formen die Keramiker mit viel Gefühl aus Tonklumpen runde Gegenstände. Kacheln werden hergestellt, indem sie Tonstränge zu einem so genannten Blätterstock aufschichten und die Kachelrohlinge anschließend mit einem Draht abschneiden. Zudem arbeiten sie auch mit Gipsformen, in welche die Arbeitsmasse gegossen oder eingeformt wird.

Auf die entstanden Gegenstände formen Keramiker mit einer Gipsformen oder per Hand Ornamente und kleben diese auf. Schließlich prüfen sie die Werkstücke auf Risse und bessern fehlerhafte Stellen nach. Nach dem Trocknen werden die Rohlinge vorgebrannt und teilweise bemalt oder bedruckt. Am Schluss werden die Stücke glasiert und im Elektro- oder Holzofen bei über 1.000 Grad Celsius fertig gebrannt. Auch die Präsentation und der Verkauf der fertigen Produkte gehören zu den Aufgaben der Keramiker.

Wo arbeite ich?

Keramiker arbeiten in kleinen und mittleren Betrieben des Keramikerhandwerks. Darüber hinaus sind sie in Töpferwerkstätten, beispielsweise in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, tätig.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

kreativ, sorgfältig, handwerklich geschickt, Talent zum Zeichnen, Freude am Umgang mit Ton, räumliches Vorstellungsvermögen, gute Noten in Deutsch, Mathematik und Kunst

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung im Handwerk

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Derzeit liegen keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.

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