Konditor

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Das Leben versüßen

Konditoren sorgen dafür, das uns das Wasser im Mund zusammenläuft: Schokomoussetorte aus zartem Biskuit in Vollendung, eine mehrstöckige Hochzeitstorte, cremiges Himbeer-Mascarponeeis oder feine Trüffel-Marzipan-Pralinen, was wäre das Leben ohne die wundervollen Kreationen des Konditors.

Was mache ich?

Konditoren verarbeiten vor allem Schokolade, Marzipan, Nougat, Fondant, Krokant und Zucker zu exklusiven Kuchen, feinen Torten, bestem Eis oder verführerischen Pralinen. Sie beginnen schon sehr früh mit der Arbeit, damit die leckeren Kreationen rechtzeitig zur Geschäftsöffnung zur Verfügung stehen.

Zunächst wählen Konditoren die Zutaten aus, wiegen bzw. messen die benötigten Mengen ab, schälen das Obst. Dann vermischen sie die Zutaten nach Rezept entweder per Hand oder mithilfe von Maschinen und Geräten. Egal ob Biskuit-, Hefe- oder Mürbeteig, Konditoren kneten, rollen oder flechten den Teig. Das vorbereitete Obst, Füllungen wie Buttercreme streuen sie ein und füllen den Teig in Backformen oder geben ihn auf Backbleche. Anschließend kommt alles in den Ofen.

Um den Appetit zu steigern, garnieren, glasieren oder überziehen sie die süßen Kunstwerke am Ende mit Kuvertüre. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. An Wochenenden, vor allem an Ostern und Weihnachten ist besonders viel los, da können Überstunden anfallen.

Wo arbeite ich?

Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es vor allem in Konditoreien, Confiserien, Cafés oder Bäckereien mit Feinbackwarensortiment, aber auch im Patisseriebereich großer Hotels und Restaurants. Darüber hinaus können Konditoren in der Backwaren- und Süßwarenindustrie tätig sein.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

kreatives Talent, guter Geschmackssinn, handwerkliches Geschick, Zeichnen und Schönschreiben, Sorgfalt, Gespür für Sauberkeit und Hygiene, Disziplin beim frühen Aufstehen

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige duale Ausbildung im Handwerk

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 324 bis € 500
  • 2. Ausbildungsjahr: € 400 bis € 640
  • 3. Ausbildungsjahr: € 450 bis € 770

Quelle:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer) (Stand: Februar 2018)

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