Lehrer (Oberschule, Gymnasium)

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Sicherer Job – Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Vormittags hat man Recht und nachmittags frei – nein, das stimmt nicht ganz. Vieles von dem, was Lehrer tun, ist einem bestens vertraut, schließlich durfte man jahrelang aus der Schülerperspektive heraus den Beruf kennenlernen. Aber das »Unsichtbare« der Lehrerarbeit wird erst bei der Berufswahl deutlich.

Was mache ich?

Lehrer erklären Schülern Sachverhalte für eine nachhaltige Wissenserweiterung. Wissen zu überprüfen, Anregungen zu geben, weiter zurückliegende Stoffgebiete zu wiederholen und abwechslungsreiche Unterrichtsstunden zu entwerfen, gehört offensichtlich zum Tätigkeitsfeld.

Nicht ganz so offensichtlich ist dagegen, dass Lehrer Konfliktlösungsstrategien vermitteln, Eltern über wirksame Lerntechniken informieren, die Integration von Kindern aus anderen Kulturen fördern, Ausflüge organisieren, neue Unterrichtsmethoden erlernen oder Anschauungsmaterial für den Unterricht beschaffen. Ebenso gehören die Unterhaltungen in der Pause mit den Schülern dazu sowie die Organisation der Gruppenarbeit oder spezielle Übungen für lernschwache Schüler.

Speziell die Lehrer der weiterführenden Schulen erweitern das Fachwissen der Schüler basierend auf elementaren Lerntechniken. Das Lehramt an Gymnasien berechtigt zur Erteilung von Unterricht in den gewählten Fächern in allen Jahrgangsstufen, ebenso das Lehramt an Oberschulen. Die Regelstudienzeit beträgt sieben bis neun Semester.

Wo arbeite ich?

In der entsprechenden Schulform mit der studierten Fächerkombination.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Spaß und Freude an der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen, Einfühlungsvermögen, großes Interesse am Stoffinhalt und dessen Vermittlung, Kreativität, Begeisterung, selbstständiges und reflektiertes Lernen und Handeln

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

Studium an der Universität, anschließend Vorbereitungsdienst sowie berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungen