Maschinen- und Anlagenführer

Reibungsloser Ablauf garantiert

Maschinen- und Anlagenführer kümmern sich darum, dass die Produktion läuft. Denn jeder Stillstand einer Maschine in der Industrie kostet viel Geld und nur bei einem reibungslosen Ablauf kann Gewinn eingefahren werden.

Was mache ich?

In der Textilindustrie bedienen Maschinen- und Anlagenführer hoch automatisierte und computergesteuerte Maschinen in der Produktion: Von der Faseraufbereitung bis hin zur Veredlung und Konfektionierung. In der industriellen Druckweiter- und Papierverarbeitung stehen sie an Buchfertigungsstraßen, steuern Buchbindemaschinen und überwachen den Fertigungsablauf an Papierschneide-, Falz-, Bogenklebe- und Verpackungsmaschinen. In der Lebensmitteltechnik steuern und bedienen sie beispielsweise Gemüsewaschanlagen, Zerkleinerungs- oder Abfüllmaschinen.

Maschinen- und Anlagenführer steuern und überwachen die Funktionen der Maschinen und achten auf den Arbeitsschutz für alle Mitarbeiter. Bei der Fertigung von Lebensmitteln berücksichtigen sie die speziellen Verarbeitungs- und Hygienevorschriften. Zusätzlich pflegen und warten sie ihre Maschinen. Beispielsweise füllen sie Öle, Kühl- und Schmierstoffe nach, tauschen Dichtungen oder Schläuche und wechseln Verschleißteile aus.

Wo arbeite ich?

Maschinen- und Anlagenführer arbeiten in industriellen Produktionsbetrieben unterschiedlicher Branchen, vor allem in der Metall-, Kunststoff-, Pharma-, Nahrungsmittel-, Fahrzeugbau-, Druck- und Textilindustrie.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Sorgfalt, Aufmerksamkeit, Verantwortungsbewusstsein, technisches Verständnis, handwerkliche Begabung, gute Augen-Hand-Koordination

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

2-jährige duale Ausbildung mit den Schwerpunkten Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter- und Papierverarbeitung

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 740 bis € 792
  • 2. Ausbildungsjahr: € 792 bis € 838

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle:

Die Angaben orientieren sich an den Informationen der Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) - Stand: Oktober 2011