Ofen- und Luftheizungsbauer

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Ordentlich einheizen – aber energiesparend!

Ofen- und Luftheizungsbauer bringen nicht nur Wärme, sondern auch Behaglichkeit in Räume. Nach den Wünschen ihrer Kunden bauen sie Kamine, Kachelöfen, beheizbare Wände oder Zentralheizungen ein. Ob Feuer, Öl oder Gas – Sicherheit ist bei diesem Beruf aber immer oberstes Gebot. Neben Zweckmäßigkeit spielen auch Energiesparen und der Geschmack der Kunden eine große Rolle bei der Auswahl.

Was mache ich?

Ofen- und Luftheizungsbauer planen den Bau, berechnen die benötigte Wärmeleistung und bestellen die einzelnen Bauteile für die Anlage. Bei einigen Öfen wird ein tragfähiger Unterbau aus Mauersteinen hergestellt. Anschließend errichten Ofenbauer die Feuerräume aus feuerbeständigem Material und bauen metallische Heiztüren, oder Verbindungsrohre ein. Durch das Setzen von Kacheln oder Platten wird das Äußere der Öfen verschönert.

Ofen- und Luftheizungsbauer befestigen aber auch Abgasrohre, dichten ab und dämmen, um unerwünschten Wärmeverlust zu verhindern. Ein Anschluss an die Wassererwärmung oder die Solaranlage gehört ebenso zu ihren Aufgaben. Mithilfe von Mess- und Prüfgeräten kontrollieren sie am Schluss, ob alles ordnungsgemäß funktioniert und ob alle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Nach dem Bau weisen die Ofenbauer die Kunden in die Bedienung der Anlage ein und informieren über die Möglichkeiten zum Energiesparen. Später helfen sie als Kundendienst bei Wartungsarbeiten der Anlage.

Wo arbeite ich?

Ofen- und Luftheizungsbauer arbeiten in handwerklichen Betrieben des Kachelofen-, Ofen- und Kaminbaus oder bei Installations- und Heizungsbaubetrieben. Auch im Schornstein- oder Industrieofenbau oder bei Herstellern von elektrischen Haushaltsgeräten wie beispielsweise Elektroöfen sind sie tätig.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

handwerkliches Geschick, Verständnis für technische Zusammenhänge, zeichnerische und gestalterische Fähigkeiten, gute Noten in Mathematik und Deutsch

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige Ausbildung

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 500
  • 2. Ausbildungsjahr: € 520
  • 3. Ausbildungsjahr: € 550

Quelle:

Tarifregister Sachsen, Stand September 2017