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Sehstörung? Nicht mit uns!

Hattest du als Kind ein Pflaster auf einem Auge, um nicht zu schielen? Dann hast du vielleicht einen Orthoptisten kennengelernt. Orthoptisten helfen bei der Behandlung von Sehstörungen.

Was mache ich?

Orthoptisten wirken in der Augenheilkunde und arbeiten Hand in Hand mit dem behandelnden Augenarzt. Die Therapeuten für Sehstörungen verwenden unterschiedliche Diagnosegeräte, Mikroskope oder Laser und geben Anleitungen für Übungen zur Stärkung der Augenmuskulatur. Sowohl Säuglinge zählen zu ihren Patienten, um frühzeitig Augenerkrankungen festzustellen, als auch alte Menschen, um ihnen mit einer Lupenbrille den Alltag zu erleichtern.

Nach einem ausführlichen Gespräch über die Krankheitsvorgeschichte misst ein Orthoptist mit besonderen Prismen die Sehstärke der Augen. Notwendige Behandlungsschritte werden aufgrund der Diagnose festgelegt und therapeutische Maßnahmen wie spezielle Gläser oder das Abdecken eines Auges eingeleitet. Bei einer Augenoperation fordert die Vor- und Nachbehandlung gerade bei Kindern ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, um Ängsten entgegen zu wirken. Ebenso führt der Orthoptist nach schweren Kopfverletzungen oder Schlaganfällen in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt ein Sehresttraining durch.

Wo arbeite ich?

In Untersuchungs- und Behandlungsräumen von Augenarztpraxen oder Krankenhäusern mit augenärztlicher Abteilung. Außerdem an Sehschulen, Rehabilitationsanstalten oder Einrichtungen für Menschen mit Sehbehinderung.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Freude an der Arbeit mit Menschen, Beobachtungsgabe, Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Interesse an Physik (Optik) und Biologie, Teamfähigkeit

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

3-jährige schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Orthoptik oder Augenkliniken

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet.