Pferdewirt

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Pferdeflüsterer und Pferdenarren aufgepasst!

Pferdewirte werden gebraucht, auch wenn durch Technisierung und Motorisierung Pferde aus dem alltäglichen Leben verdrängt wurden. Dennoch blieb die enge Beziehung zwischen Tier und Mensch gerade im Sport und in der Freizeit bestehen.

Was mache ich?

Der vielseitige und anspruchsvolle Beruf des Pferdewirts verlangt neben Tierliebe eine hohe Bereitschaft zur selbstständigen und engagierten Arbeit. Pferdewirte versorgen, führen, pflegen und transportieren Pferde. Sie satteln die Tiere, legen ihnen das Zaumzeug an und bandagieren sie. Innerhalb der Zucht von grazilen Rennpferden oder kräftigen Reitpferden kümmern sich Pferdewirte um die Fohlen, Stuten oder Deckhengste. Wenn sie in Reitschulen tätig sind, geben sie Unterricht oder versorgen die Pensionspferde.

In Renn- und Trainingsställen liegt der Aufgabenbereich der Pferdewirte im Training der Galopp- und Trabrennpferde. Sie verfügen über Kenntnisse der rechtlichen Grundlagen im Galopprennsport. Pferdewirte kennen den Körperbau und Lebensvorgänge der Pferde und stellen dementsprechend das Futter zusammen. Sie verfügen über Grundkenntnisse der Tiergesundheit und -hygiene und sind in der Lage, Verbände anzulegen oder Hufe zu reinigen. Der Einsatzbereich von Pferdewirten ist vielseitig.

Wo arbeite ich?

Auf Gestüten, in Pensionspferdehaltungen, landwirtschaftlichen Pferdehaltungsbetrieben, Reitschulen und Reitvereinigungen sowie Renn- und Trainingsställen.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Tierliebe, Grundkenntnisse im Umgang mit Pferden sowie im Reiten, gute körperliche Verfassung, Bereitschaft am Wochenende oder an Feiertagen zu arbeiten

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

innerhalb der 3-jährigen Ausbildung erfolgt die Wahl in einem Schwerpunkt (Pferdezucht und -haltung, Trabrennfahren, Rennreiten, Reiten)

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 700
  • 2. Ausbildungsjahr: € 780
  • 3. Ausbildungsjahr: € 850

Quelle:

Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP) - Empfehlung, Stand Juli 2017