Servicefahrer

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Lieferhelden on Tour

Als Servicefahrer ist man für den Transport und die Auslieferung von Waren zuständig. Vom Paket über das neue Sofa bis hin zu Maschinen oder Essen auf Rädern: die beförderten Waren sind dabei so vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten des Servicefahrers.

Was mache ich?

Servicefahrer arbeiten in den unterschiedlichsten Unternehmen. Daher haben sie mit einer breiten Palette von Waren zu tun. Vor der Auslieferung plant der Fahrer die Route sorgfältig, belädt das Fahrzeug mit den auszuliefernden Waren und achtet darauf, dass die Ladung ordnungsgemäß gesichert ist. Auch die Wartung des Fahrzeugs gehört zu seinen Aufgaben. Zu der Ausbildung des Servicesfahrers gehört darum auch unbedingt der Erwerb einer Fahrerlaubnis.

Die Aufgaben vor Ort variieren je nach der Art des Unternehmens, für das der Servicefahrer tätig ist. So kann er Möbelstücke oder technische Geräte ausliefern und beim Aufbau helfen, Regale oder Automaten auffüllen oder zu reinigende Textilien entgegennehmen.

Als Ansprechpartner für die Kunden vor Ort beantwortet der Servicefahrer Fragen, nimmt Reklamationen oder Beschwerden entgegen, informiert die Kunden, z.B. über Bedienung, Wartung oder Reinigung der Waren, und wickelt manchmal auch Zahlungen ab. Für das Unternehmen ist er damit ein wichtiges Aushängeschild.

Wo arbeite ich?

Servicefahrer arbeiten in Dienstleistungsunternehmen, Post- oder Kurierdiensten, Speditionen, Vermietungen, Reinigungsdiensten sowie im Groß- oder Einzelhandel. Auch im Sozialwesen und im gastronomischen Bereich sind sie tätig.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Sorgfalt, Umsicht, Selbstständigkeit, Belastbarkeit, technisches Verständnis, gute Konzentration, guter Orientierungssinn, Spaß am Umgang mit Menschen, gute Noten in Mathematik und Englisch (bei Kontakt mit ausländischen Kunden)

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

2-jährige Ausbildung in Industrie und Handel

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Servicefahrer erhalten in der Ausbildung eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 619
  • 2. Ausbildungsjahr: € 688

Quelle:

WSI Tarifarchiv, Stand März 2018