Umweltwissenschaftler

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Schadensbegrenzung in der Natur

Umweltwissenschaftler erforschen überall dort, wo der Mensch stark in die Natur und deren Kreisläufe eingreift, die genauen Ursachen und Folgen dieser Veränderungen. Aber mit dem Schutz und der Erhaltung von Landschaften, Gewässern, Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen ist es nicht getan. Oft müssen Umweltwissenschaftler Lösungen für ökologische Probleme, zur Beseitigung oder Linderung bereits entstandener Umweltschäden finden.

Was mache ich?

Umweltwissenschaftler gehen selbstverständlich auch hinaus ins Freie, das ist aber in seltenen Fällen die unberührte Natur, sondern können Industriegelände, Baugrund, verkehrsreiche Straßen oder Entsorgungsanlagen sein. Dort führen sie Messungen durch, nehmen beispielsweise Bodenproben und werten sie anschließend im Labor aus. Sie arbeiten also viel mit technischen Gräten, aber auch am Schreibtisch und Computer. Ihre Ergebnisse fließen in Entwicklungs- und Verkehrsplanungen ein. Sie erstellen Gutachten, erteilen Genehmigungen oder beraten Firmen und Kommunen bei Infrastrukturmaßnahmen.

Umweltwissenschaftler sind daher häufig in der Verwaltung tätig, aber auch in der Forschung, Politik, Öffentlichkeitsarbeit oder Verbraucherberatung. Sie müssen bei ihren Aufgaben neben den naturwissenschaftlichen Tatsachen auch immer soziale, finanzielle und kulturelle Faktoren berücksichtigen und mit Fachleuten aus diesen Bereichen Kompromisse finden.

Wo arbeite ich?

Ämter, Behörden und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der Abfall- und Abwasserentsorgung, der Wasserwirtschaft, des Immissionsschutzes, Umwelt- und Naturschutzorganisationen. Teilweise auch die Baubranche, Ingenieur- oder Architekturbüros.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Interesse an Vorgängen in Natur und Umwelt und an wissenschaftlichem Arbeiten, vertiefte Kenntnisse in Biologie, Chemie, Mathematik, Physik und Geografie

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

Umweltwissenschaften kann man als Schwerpunkt der Studiengänge Geografie und Agrarwissenschaften studieren. Es gibt auch den drei- bis vierjährigen Bachelorstudiengang.