Werkstoffwissenschaftler

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Marmor, Stein und Eisen bricht...

... Liebe allerdings bringt den Werkstoffwissenschaftler auch nicht weiter. Er beschäftigt sich mit den Eigenschaften, der Prüfung und Weiterentwicklung der verschiedensten Materialien sowie mit Herstellungsverfahren. Damit schafft er eine Grundlage für die optimale und effiziente Verarbeitung von Werkstoffen wie Metall, Keramik oder Kunststoffen in der Industrie.

Was mache ich?

Ob es sich um die Konstruktion einer Brücke handelt, um die Zahnfüllung oder ein künstliches Hüftgelenk &ndash damit die Sache Bestand hat und funktional ist, muss das Material bestimmte Eigenschaften haben. Je nach Verwendung muss es besonders leicht, flexibel, bruchfest, belastbar, hitze- oder säurebeständig sein und darf in der Herstellung und Weiterverarbeitung natürlich nicht zu hohe Kosten verursachen oder nicht zu energieintensiv sein.

Im Bereich Entwicklung oder in der Wissenschaft arbeiten Werkstoffwissenschaftler an der Optimierung solcher Stoffe oder ihrer Herstellungsprozesse. Sie überprüfen aber auch die Qualität und Verwendung der Stoffe bei konkreten Bau- oder Herstellungsvorhaben, suchen nach Schäden oder deren Ursachen und nehmen Industrieanlagen ab. Werkstoffwissenschaftler werden außerdem als Gutachter, Sachverständige und Berater bei allen Fragen rund um Werkstoffe eingesetzt.

Wo arbeite ich?

In der chemischen oder keramischen, der Holz- oder Glas-Industrie, der Kunststoffverarbeitung, im Maschinen- und Anlagenbau oder bei Behörden für Materialprüfung.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

technische Begabung, Interesse für Chemie, Physik und Informatik, analytisches Denken, Spaß an verschiedenen Werkstoffen, Sorgfalt und Genauigkeit

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

Studium der Werkstofftechnik oder -wissenschaft als eigenständiges Fach oder Teil der Materialwissenschaft an einer Fachhochschule oder Universität