Zytologieassistent

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Im Labor Krebs bekämpfen

Zytologieassistenten sind damit beschäftigt, durch spezielle Untersuchungen Krebserkrankungen möglichst früh zu erkennen. Das bedeutet, ein Zytologieassistent verbringt viel Zeit im Labor und muss dabei große Sorgfalt an den Tag legen.

Was mache ich?

Zytologieassistenten assistieren bei der Entnahme von Zellproben und Körperflüssigkeiten wie Blut und untersuchen diese unter dem Mikroskop. Dafür kennzeichnen sie die Proben zunächst, spalten die Flüssigkeiten in der Zentrifuge in die Bestandteile, schneiden Gewebe mit dem Skalpell in kleinere Einheiten und färben die Präparate ein. Stark vergrößert unter dem Mikroskop entdecken Zytologieassistenten mögliche Auffälligkeiten einer Krebsart.

Die Ergebnisse halten Zytologieassistenten sorgfältig auf Papier fest und erstellen die Auswertung. Sie tragen große Verantwortung, denn sie stellen in der Voruntersuchung fest, ob eine Krebsart wie Leukämie vorliegt. Zytologieassistenten betreuen die Patienten und erledigen die Korrespondenz mit Kliniken oder Forschungsinstituten. Zudem sind sie für die Hygiene im Labor sowie die Pflege und Reinigung der Arbeitsgeräte zuständig.

Wo arbeite ich?

Zytologieassistenten kommen in zytologischen Labors von Kliniken, in Gesundheitsämtern, in größeren Frauenarztpraxen oder in medizinischen Forschungsinstituten zum Einsatz.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Aufmerksamkeit, Beobachtungsfähigkeit, Sorgfalt, Freude am Organisieren, Konzentrationsvermögen, gute Noten in Mathe

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

2-jährige schulische Ausbildung

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Für die Ausbildung an den Zytologieschulen wird keine Vergütung gezahlt.