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Biotechnologie (Bachelor of Science) in Mittweida

Bereich
Studienangebot Hochschule
Termin
Permanentes Angebot
 
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Tageszeit
Ganztags
Ort
Mittweida
Angebot-Nr.
00095084

Beschreibung des Angebotes

Der unten aufgeführte Studienaufbau hat zum Ziel, Sie gezielt auf eine Tätigkeit an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis auszubilden. Durch entsprechende Wahl der Studienrichtung, der 3-monatigen Projektarbeit und der 3-monatigen Bachelorarbeit liegt es in Ihrer Hand, den Schwerpunkt des Studiums in die eine oder andere Richtung zu verschieben. In jedem Fall werden Sie sowohl im Umgang mit biologischen Daten und im Umgang mit biologischem Material in einer Weise trainiert sein, die es Ihnen erlaubt, interdisziplinär im Team zu arbeiten.

Biotechnologie (Bachelor of Science) in Mittweida

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Biotechnologie (Bachelor of Science) in Mittweida

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Weitere Informationen zum Angebot

Darüber hinaus erhalten Sie eine einführende Ausbildung in Softskills wie Kommunikation, Rhetorik und technischem Englisch, die Sie für das Berufsleben zusätzlich qualifiziert.
Nach erfolgreichem Studienabschluss sind Sie in der Lage in der Industrie oder Akademia zu arbeiten oder sich mit der Aufnahme eines Master Studiengangs weiter zu qualifizieren.

Heute machen wir uns Sorgen über persönliche Daten im Internet – aber hinterlassen gedankenlos die Kaffeetasse im Café. Mit Methoden der molekularen Diagnostik können Freund wie Feind nicht nur dein Geschlecht aus DNA-Rückständen des Speichels nachweisen, sondern auch ein Krankheitsprofil erstellen oder gar Verhaltensweisen vorhersagen. Die Analyse der DNA beginnt im Labor, wird dann aber am Computer fortgeführt. Auch das Gebiet der Bioinformatik befasst sich mit der Analyse und Darstellung biologischer Daten am Computer. Einen besonderen Schwerpunkt bildet hier die Integration vieler Datenquellen, um z.B. die Lebensweise eines Bakteriums umfassend zu beschreiben. Solche Daten können verwendet werden um z. B. mit Hilfe von Mikroorganismen aus Sonnenlicht Biotreibstoffe herzustellen, besondere Metalle anzureichern, belastete Böden zu sanieren oder Industrieabwässer zu reinigen. Damit befasst sich die Umweltbiotechnologie. Alle drei Richtungen der modernen Biotechnologie kann man in Mittweida in Sachsen studieren. Nach sechs Semestern haben Sie den Bachelor of Science in Biotechnologie in der Tasche, nach weiteren vier Semestern den Master und Sie können aktiv daran mitarbeiten, die Zukunft ein Stückchen attraktiver zu gestalten. Mittweida? Wir sind eine kleine Hochschule für angewandte Wissenschaften, die 1867 gegründet wurde. Rund 5.000 Studierende unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen genießen den kompakten Campus und die unmittelbare Nähe zu den Dozenten.  Die Biotechnologiebranche ist eine Industrie mit einer großen Vielfalt an Technologien, Produkten und Dienstleistungen in den unterschiedlichsten wirtschaftlichen Betätigungsfeldern. Sie unterliegt zudem aufgrund einer sich ständig weiterentwickelnden Methodenvielfalt einem rasanten Wandel.

Nicht nur die Vermittlung von Spezialwissen, sondern vor allem die Vermittlung von Kompetenzen zur Gewinnung dieses sich stetig wandelnden und wachsenden Wissens auf der Basis solider natur- und ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen ist daher das Ziel der Ausbildung an der Hochschule Mittweida. Die Absolventen/Absolventinnen sollen befähigt werden, sich rasch in interdisziplinäre Fragestellungen einzuarbeiten und sie selbstständig und kreativ zu lösen. Sie sollen neue Entwicklungen der Biotechnologie verstehen und branchenübergreifend nutzen können. Der Schwerpunkt der Biotechnologieausbildung liegt dabei im Bereich der Umweltbiotechnologie, Molekularen Diagnostik und Bioinformatik.

Der Studiengang Biotechnologie vermittelt nicht nur Wissen über die einzelnen Disziplinen der Biotechnologie, sondern vernetzt weitere Wissensgebiete. Diese Interdisziplinarität und Komplexität ist eine stete Herausforderung und setzt bei den Studierenden Leistungsbereitschaft und ein großes Interesse sowohl an den Lebenswissenschaften (Biotechnologie, Mikrobiologie, Chemie, Biochemie) als auch an den Formalwissenschaften (Mathematik und Informatik) voraus. Erwartet wird zudem ein Interesse an praxisnahen Fragestellungen.

Die praktischen Fertigkeiten können in den modernen Laboratorien der Hochschule erlernt werden. Zur Laborausstattung gehören im Bereich der Biotechnologie Autoklaven, Sicherheitswerkbänke, Inkubatoren, Zentrifugen, Bioreaktoren, Fluoreszenz- und Phasenkontrastmikroskope, ein konfokales Laserscan-Mikroskop, ein Pipettierroboter und zahlreiche Analysensysteme, wie z.B. Thermocycler zur DNA-Vervielfältigung (PCR) und DNA-Quantifizierung (qPCR), Gelelektrophoresen, Spektral- und Fluoreszenzphotometer sowie Gas- und Hochleistungsflüssigchromatographen (GC und HPLC).

Moderne Computerpools mit Standard- und Spezialsoftware sowie Datenbanksystemen erlauben eine hochqualitative bioinformatische Ausbildung. Die in der Hochschule vorhandene besondere Fachkompetenz auf Gebieten der Materialwissenschaften, der Laser- und Medizintechnik, der Analytik und Sensorik fließen dabei nutzbringend in die theoretische und praktische Lehre ein. Damit können auch besonders innovative Themen wie Bionanotechnologie, Biosensorik und Biomaterialforschung als Spezialthemen in der Lehre angeboten werden.

Die biotechnologische Industrie entwickelte sich in den letzten Jahren rasant, vor allem auch in Sachsen. Absolventen/Absolventinnen des Studienganges Biotechnologie haben daher gute Aussichten auf eine lukrative Beschäftigung in Unternehmen der Biotechnologie (z.B. Produktion von Zelllinien und Starterkulturen), der Pharmaindustrie (Produktion von Hormonen, Medikamentenentwicklung etc.), der Chemieindustrie (Produktion von Waschmittelenzymen, von Lösungsmitteln, von Biopolymeren etc.), der Lebensmittelindustrie (z.B. Alkoholfermentationen, Herstellung funktioneller Lebensmittel etc.), der Sensortechnik (z.B. Herstellung von Biosensoren für Blutzuckertests etc.) oder spezialisierter Dienstleister (z.B. Vaterschaftstests, vorgeburtliche Diagnostik, Keimzahlbestimmungen und Erregernachweis etc.).  Zu den Aufgabenbereichen gehören u. a. die Anwendung von Technologien, die Produktentwicklung, Entwicklung biologischer Analyseverfahren und die Qualitätssicherung.  Ein Schwerpunkt des Studiums liegt im Bereich der Umweltbiotechnologie und daher bieten sich den Absolventen zudem zahlreiche Arbeitsplätze im vor- und nachsorgenden Umweltschutz (z.B. im Bereich der biologischen Altlastensanierung oder Industrieabwasserreinigung). Da die Absolventen/Absolventinnen ihr Know-how der Biotechnologie und Ingenieurwissenschaften mit Kenntnissen der Bioinformatik zu verknüpfen wissen, erhöht sich ihre Attraktivität für Unternehmen der Molekularbiologie, für Softwareentwickler, Datenbankbetreiber und Forschungseinrichtungen. 

Angebotsmerkmale

Form
Präsenzveranstaltung
Sprache
deutsch
Zugangs­vorausset­zungen
Das Studium im Bachelorstudiengang Biotechnologie an der Hochschule Mittweida kann aufnehmen, wer entweder

- die allgemeine Hochschulreife,
- die fachgebundene Hochschulreife,
- die Fachhochschulreife oder
- eine durch Rechtsvorschrift oder von staatlicher Stelle als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung besitzt.

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