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Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen (Staatsexamen) in Dresden

Bereich
Studienangebot Hochschule
Termin
Permanentes Angebot
 
Regelstudienzeit: 10 Semester
Tageszeit
Ganztags
Ort
Dresden
Angebot-Nr.
00635033

Beschreibung des Angebotes

Erstes Ziel des Studiums ist der Erwerb der Kompetenzen, die für die Fortsetzung der Ausbildung in einem Vorbereitungsdienst für das Höhere Lehramt an berufsbildenden Schulen Voraussetzung sind. Die Studierenden sollen die fachlichen Zusammenhänge der Bildungswissenschaften, der studierten Fachrichtung und des studierten Faches bzw. der weiteren Fachrichtung einschließlich der zugeordneten beruflichen Didaktik/Fachdidaktik überblicken, über vertiefte Fachkenntnisse und Fähigkeiten sowie über berufsfeldbezogene Schlüsselqualifikationen verfügen und in der Lage sein, Lehr-Lernprozesse zu gestalten und wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden.

Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen (Staatsexamen) in Dresden

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Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen (Staatsexamen) in Dresden

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Weitere Informationen zum Angebot

Ziel ist die Ausbildung von Kompetenzen zur Bewältigung der Aufgaben in den Bereichen Unterrichten, Erziehen, Beurteilen, Innovieren entsprechend der Vereinbarung der KMK zu den Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften.

Der Studiengang mit staatlichem Abschluss beinhaltet zwei Fachrichtungen oder eine Fachrichtung und ein Fach einschließlich der jeweils zugeordneten beruflichen Didaktik/Fachdidaktik, die Bildungswissenschaften, die Schulpraktischen Studien (Block- und semesterbegleitende Praktika an Schulen) sowie den Ergänzungsbereich. Das Studium der Fachrichtungen sowie der Bildungswissenschaften erfolgt an der Fakultät Erziehungswissenschaften, das der Fächer an den Fakultäten, an denen die Fächer angeboten werden.

In den Bildungswissenschaften beschäftigen sich die Studierenden mit Grundlagen der historischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge von Beruf und Bildung, mit Sozialisationsprozessen im Kontext von schulischer und betrieblicher Aus- und Weiterbildung sowie mit der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen in der beruflichen Bildung, einschließlich der Mediendidaktik. Sie setzen sich mit den Begriffssystemen der Teildisziplinen der Berufspädagogik auseinander und entwickeln ihre berufspädagogische und -moralische Urteilsfähigkeit.

In den Bildungswissenschaften sind neun Module zu studieren:
• Systematische und historische Berufspädagogik
• Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen
• Grundlagen der Lehr- und Lernpsychologie
• Blockpraktikum A in berufsbildenden Schulen
• Wissenschaftliches Arbeiten
• Grundlagen und Anwendungen der Psychologie
• Spezialisierung und Vertiefung von Grundlagen der beruflichen Bildung
• Vertiefung und Spezialisierung der Gestaltung beruflicher Bildung
• Spezialisierung zur Qualitätssicherung/-entwicklung beruflicher Bildungsprozesse und -institutionen

Der Ergänzungsbereich umfasst im Studiengang für das Höhere Lehramt an berufsbildenden Schulen die Sprecherziehung sowie die Ergänzungsstudien mit weiteren Angeboten zur individuellen Vertiefung und Profilierung.

Den Studienabschluss bildet die Erste Staatsprüfung, die zusätzlich zu allen Modulprüfungen abgelegt werden muss.
Die Erste Staatsprüfung besteht aus einer Wissenschaftlichen Arbeit (vier Monate Bearbeitungszeit), zwei mündlichen Prüfungen (als Komplexprüfung über fachliche und didaktische Aspekte) und einer schriftlichen Prüfung (Bildungswissenschaften).

Im Laufe des Studiengangs Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen werden 300 Leistungspunkte (LP) erworben.

Zulassungsvoraussetzung zur Ersten Staatsprüfung:

Deutsch: Latinum oder 2 Fremdsprachen: 1 Leistungs- (C1) und 1 Grundkurs (B2)
Englisch: 3 Monate Auslandsaufenthalt, Lateinkenntnisse oder 2 Fremdsprachen: 2 Grundkurse (B2)
Französisch und Italienisch: 3 Monate Auslandsaufenthalt, Latinum oder 2 Fremdsprachen: 1 Leistungs- (C1) und 1 Grundkurs (B2)
Geschichte: Latinum
Latein und Griechisch: Latinum, Graecum,
Evang. Religion: Latinum und Griechisch oder Hebräischkenntnisse
Kath. Religion: Latinum, Griechischkenntnisse
Russisch: 3 Monate Auslandsaufenthalt, 1 Fremdsprache Grundkurs (B2)

Bis zur 1. Staatsprüfung sind außerdem nachzuweisen:
• 12 Monate berufsfeldbezogenes Berufspraktikum oder berufsfeldbezogene, abgeschlossene Berufsausbildung und
• Nachweis von insgesamt 40 Unterrichtsstunden im Rahmen der Schulpraktischen Studien.

In das Studium eingeschlossen sind als integrative Bestandteile Schulpraktische Studien (Schulpraktika): das vierwöchige Blockpraktikum A und zwei schulpraktische Übungen, die semesterbegleitend absolviert werden, sowie zwei Blockpraktika B, die in der/den Fachrichtung/en und ggf. dem Fach absolviert werden.

Es ist zu empfehlen, dass bereits vor Studienbeginn Erfahrungen im Berufsfeld der gewählten Fachrichtung erworben werden, da zwölf Monate Berufspraxis Zulassungsvoraussetzung für die Erste Staatsprüfung für das Höhere Lehramt an berufsbildenden Schulen sind. Das kann sowohl eine einschlägige Berufsausbildung oder ein vor bzw. während des Studiums durchgeführtes, selbstorganisiertes Praktikum im Berufsfeld sein.
Nach Abschluss des universitären Studiums ist ein Vorbereitungsdienst (Referendariat) zu absolvieren. Dieser beginnt jeweils zum 01. Februar und dauert 12 Monate. Daran schließt sich die Berufseinstiegsphase an.

Wer sich jetzt für ein Lehramtsstudium entscheidet, hat beste Aussichten, nach dem Studium als Lehrerin oder als Lehrer in Sachsen arbeiten zu können. Das heißt: Der Lehrerberuf ist ein Beruf mit Zukunft.

Zum Wintersemester 2014/2015 ist die Einführung des Studiengangs "Kooperative Ausbildung im technischen Lehramt (KAtLA)" geplant.

In diesem Studiengang müssen bei der Bewerbung zwei Fächer gewählt werden. Das soll ein Fach aus der ersten Fachrichtung und ein Fach aus der zweiten Fächergruppe (entweder ein 2. Fach oder eine weitere Fachrichtung) sein. Beachten Sie die Kombinationseinschränkungen unter den Fächern!


Eine Immatrikulation in der beantragten Fachkombination ist erst möglich, wenn der Bewerber in ggf. beantragten zulassungsbeschränkten Fächern jeweils eine Zulassung erhalten hat und einen ggf. erforderlichen Eignungstest in einem sprachlichen Fach bestanden hat.

1. Fachrichtung 2. Fach/weitere Fachrichtung
  • Bautechnik
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik
  • Gesundheit und Pflege (Nc)
  • Holztechnik
  • Labor- und Prozesstechnik
  • Lebensmittel-, Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft (Nc)
  • Metall- und Maschinentechnik
  • Sozialpädagogik (Nc)
  • Chemie (Nc)
  • Deutsch (Nc)
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Englisch
  • Ethik/ Philosophie
  • Evangelische Religion
  • Französisch
  • Gemeinschaftskunde/ Rechtserziehung/ Wirtschaft (Nc)
  • Geschichte
  • Informatik
  • Italienisch
  • Katholische Religion
  • Labor- und Prozesstechnik
  • Lebensmittel-, Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft (Nc)
  • Mathematik
  • Metall- und Maschinentechnik
  • Physik
  • Russisch
  • Sozialpädagogik (Nc)

Beachten Sie bitte bei der Fächerwahl folgende Kombinationseinschränkungen!

1) Die 1. Fachrichtung Labor und Prozesstechnik kann nicht mit dem gymnasialen Fach Chemie kombiniert werden.

2) Die 1. Fachrichtung Elektrotechnik und Informationstechnik kann mit allen gymnasialen Fächern der 2. Fächergruppe und mit der weiteren Fachrichtung Metall- und Maschinentechnik kombiniert werden.

3) Die 1. Fachrichtung Lebensmittel-, Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaften kann mit allen gymnasialen Fächern der 2. Fächergruppe und mit den weiteren Fachrichtungen Gesundheit und Pflege sowie Sozialpädagogik kombiniert werden.

4) Die 1. Fachrichtung Metall- und Maschinentechnik kann mit allen gymnasialen Fächern der 2. Fächergruppe und mit der weiteren Fachrichtung Elektrotechnik und Informationstechnik kombiniert werden.

5) Die 1. Fachrichtung Sozialpädagogik kann mit allen gymnasialen Fächern der 2. Fächergruppe und mit den weiteren Fachrichtungen Lebensmittel-, Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaften sowie Gesundheit und Pflege kombiniert werden

Angebotsmerkmale

Form
Präsenzveranstaltung
Sprache
deutsch
Abschluss
Staatsexamen
Zugangs­vorausset­zungen
- allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung
- fachgebundene Hochschulreife: Berechtigung bestimmte Studiengänge zu studieren, i.d.R. auf Zeugnis mögliche Studienrichtungen ausgewiesen
- Inhaber, welche über Abschluss der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meisterabschluss) verfügen, sind nach Beratungsgespräch berechtigt zum Studium in allen Studiengängen
- Beruflich Qualifizierte mit abgeschlossener Berufsausbildung und mind. 3-jähriger Berufserfahrung können Zugangsprüfung absolvieren und nach Beratungsgespräch im beantragten Studiengang Studium aufnehmen
Telefon
0351/463-36063
Anbieter-Infos
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Ort

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