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Informationssystemtechnik (Diplom) in Dresden

Bereich
Studienangebot Hochschule
Termin
Permanentes Angebot
 
Regelstudienzeit: 10 Semester
Tageszeit
Ganztags
Ort
Dresden
Angebot-Nr.
00071981

Beschreibung des Angebotes

Die Informationssystemtechnik bietet als Ingenieursstudiengang eine interdisziplinäre Ausbildung an der Schnittstelle zwischen Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik. Aufgrund der zunehmend untrennbaren Einheit von Hard- und Software im Entwicklungsprozess vieler Systeme und Produkte wird ein tiefes Verständnis von Software-Engineering und Informationsmanagement benötigt, wobei umfassende schaltungstechnische und regelungstechnische Grundlagen unabdingbar sind.

Informationssystemtechnik (Diplom) in Dresden

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Informationssystemtechnik (Diplom) in Dresden

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Weitere Informationen zum Angebot

Ziel des Studiums ist es, die für die Berufspraxis notwendigen theoretischen und praktischen Fachkenntnisse zu erlangen, einen Überblick über die Zusammenhänge der einzelnen Disziplinen der Elektrotechnik, Informationstechnik und Informatik zu erhalten und Fähigkeiten zu entwickeln, entsprechend wissenschaftlich methodischer Ansätze zu arbeiten. Darüber hinaus erfolgt die Vermittlung von Spezialwissen durch die individuelle Auswahl von einzelnen Fächern, die sich an späteren Tätigkeitsfeldern orientiert. Der Studiengang richtet sich im Besonderen an Bewerber, die über ein sehr gutes mathematisches Verständnis verfügen, technisch interessiert sind und künftig vorrangig in Forschung und Entwicklung arbeiten wollen.

Das Grundstudium besteht aus vier Semestern. Es umfasst Pflichtfächer aus den Bereichen Mathematik, Elektrotechnik und Informatik und dazu das Studium generale und die Fremdsprachenausbildung.
Das Hauptstudium umfasst sechs Semester (einschließlich Diplomarbeit). Das Programm enthält Pflichtfächer und ist durch eine weitestgehend freizügige Gestaltungsmöglichkeit gekennzeichnet. Die Vertiefung erfolgt nach Wahl in je einem Gebiet der Elektrotechnik und Informatik.

Elektrotechnik
• Automatisierung
Automatisierungssysteme sind hard- und softwarebasierte Systeme zur automatischen (selbsttätigen) Steuerung, Regelung, Überwachung und Sicherung sowie zur interaktiven Bedienung und Leitung technischer Prozesse (Messen, Stellen, Steuern, Regeln, Überwachen, Sichern, Bedienen und Beobachten).

• Elektronische Schaltungen und Systeme
Das Fachgebiet behandelt die systemtheoretischen und schaltungstechnischen Grundlagen und vertieft in Richtung elektronischer Systeme zur Informationserfassung, -speicherung, -übertragung und -darstellung.

• Kommunikationstechnik
Die zwischenmenschliche Kommunikation wird zu einem beachtlichen Anteil über modernste elektronische Medien abgewickelt (z. B. Mobilfunk. Weiterhin nimmt die Interaktion zwischen Mensch und Technik neue Formen an (Spracherkennung und -synthese, Bildauswertung usw.). Die enge Verflechtung von Hard- und Software ist dabei typisch.

• Mikroelektronik
Die Mikroelektronik umfasst den Zweig der Elektronik, der sich mit dem Entwurf, der Herstellung und dem Einsatz von integrierten Schaltungen auf der Basis von Halbleiterbauelementen beschäftigt. Fertigungs-, Werkstoff- und Anwendungsaspekte stehen dabei im Vordergrund. Die Mikrosystemtechnik als sehr junges Gebiet befasst sich dabei mit miniaturisierten Lösungen (Mikrosensoren, Miniaturantriebe.

Informatik
• Softwaretechnik
Das Fachgebiet befasst sich mit den theoretischen Grundlagen, Methoden, Werkzeugen und Beschreibungsmitteln für die systematische und wirtschaftliche Erstellung, Wartung und Wiederverwendung von zuverlässigen und leistungsfähigen Softwarebausteinen und -systemen. Die Softwaretechnik weist Zusammenhänge zu vielen weiteren Gebieten der Informatik auf (Multimediatechnik, Datenbanksysteme, Rechnernetze) und beinhaltet auch nichttechnische Aspekte (Team- und Projektorganisation, Softwareergonomie).

• Systemorientierte Informatik
Hierbei geht es um Analyse, Gestaltung, Testung und Bewertung von Informationssystemen (IS) im Sinne einer Architekturlehre. Gesetzmäßigkeiten der Architektur von Informationssystemen werden für deren Qualitätssicherung in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen eingesetzt (Interdisziplinäre Verständlichkeit, Änderbarkeit, Verlässlichkeit, Testbarkeit, Effizienz). Verallgemeinerungsfähige Grundprinzipien werden durch spezielle Methoden der Modellierung und Simulation von Informationssystemen unterstützt.

• Architektur verteilter Systeme
Durch die Kooperation vernetzter Software- und Hardwarekomponenten über Internet und Intranet werden komplexe Steuerungsmechanismen und Verarbeitungsfunktionen realisiert. Die dafür wesentlichen Architekturen und Systemprinzipien werden erläutert und an konkreten Beispielen (z. B. Büroautomatisierung, Fertigungssteuerung oder auch unternehmensweite Informationsdienste) vertieft.

• Technische Informatik
Schwerpunkte sind der Schaltkreis- und Systementwurf, Test und Diagnose digitaler Systeme wie auch Rechnersysteme, Prozessorarchitektur und Computertechnik unter Berücksichtigung des Zusammenhanges Mikroelektronik - Computertechnik sowie der engen Verbindung von Hardware- und Softwareentwicklung. Die Synthese und Analyse hochkomplexer Systeme und das Denken in Abstraktionsebenen und Hierarchien sind Hauptgegenstand der Lehrveranstaltungen.

Für die Auffrischung bzw. Ergänzung von Schulwissen wird von der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der Sommerkurs Elektrotechnik angeboten. Zugangsberechtigt sind alle Studierende. Die Teilnahme wird allen Studienanfängern ingenieurswissenschaftlicher Studiengänge empfohlen, um den Start in ein erfolgreiches Studium zu erleichtern. Besondere Empfehlung gilt den Studierenden mit einer größeren Pause zwischen Abitur und Studienbeginn (z.B. nach Bundeswehr, freiwilligen Dienst, Berufsausbildung), Studierenden mit sonstiger Hochschulzugangsberechtigung sowie Abiturienten ohne Leistungskurs Mathematik/Physik.

Die Einsatzgebiete umfassen Entwicklung, Projektierung und Forschung in der informationstechnischen Industrie, in der Mikroelektronik, in der Kommunikationstechnik und in der Automatisierungstechnik. Anwendungen finden sich in allen Industriezweigen, die Systeme bauen und betreiben, z. B. in der Verkehrstechnik (Auto, Bahn, Schiff, Luft-/Raumfahrt), Energietechnik, Verfahrenstechnik, Fertigungstechnik, Umwelttechnik, im Maschinenbau. Produkte sind echtzeitfähige Automatisierungsgeräte zur Informationsgewinnung (Messung), Informationsverarbeitung ("algorithmische Intelligenz"), Prozessbeeinflussung (Stellen), Prozesskommunikation (Busse, Netze), Visualisierung und Bedienung (Mensch-Maschine-Schnittstelle) sowie Projektierungswerkzeuge. Absolventen arbeiten außerdem in Theorie und Praxis der Nachrichtentechnik, in den Bereichen Gestaltung von Telekommunikationssystemen und automatischer Sprachkommunikation sowie im Design der erforderlichen Hard- und Software.
Für die Bearbeitung von Forschungsaufgaben ist der Erwerb des Doktorgrades (Promotionsstudium) nach dem Studium zu empfehlen.

Angebotsmerkmale

Form
Präsenzveranstaltung
Sprache
deutsch
Zugangs­vorausset­zungen
- allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung
- fachgebundene Hochschulreife: Berechtigung bestimmte Studiengänge zu studieren, i.d.R. auf Zeugnis mögliche Studienrichtungen ausgewiesen
- Inhaber, welche über Abschluss der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meisterabschluss) verfügen, sind nach Beratungsgespräch berechtigt zum Studium in allen Studiengängen
- Beruflich Qualifizierte mit abgeschlossener Berufsausbildung und mind. 3-jähriger Berufserfahrung können Zugangsprüfung absolvieren und nach Beratungsgespräch im beantragten Studiengang Studium aufnehmen
Telefon
0351/46333681
Anbieter-Infos
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Ort

TU Dresden

Besucheranschrift
Mommsenstraße 7
01062 Dresden
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