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Nachhaltiges Immobilienmanagement in Mittweida

Bereich
Studienangebot Hochschule
Termin
Permanentes Angebot
 
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Tageszeit
Ganztags
Ort
Mittweida
Angebot-Nr.
00095092

Beschreibung des Angebotes

Das Ziel dieses Studienganges ist es, die Lösung komplexer Aufgabenstellungen bei der Planung, Realisierung, Nutzung und Verwertung von Wohn-, Verwaltungs- und Büroimmobilien sowie Handels-, Industrie- und Spezialimmobilien über deren gesamten Lebenszyklus zu erlernen. Durch die Verknüpfung von Planung, Bewirtschaftung und Verwertung von Immobilien im Bezug zur jeweiligen Marktsituation werden die Absolventen befähigt, die Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität von Immobilien zu analysieren, zu planen und zu steuern.

Nachhaltiges Immobilienmanagement in Mittweida

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Nachhaltiges Immobilienmanagement in Mittweida

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Weitere Informationen zum Angebot

Die vermittelten Methoden-, Sozial- und Kommunikationskompetenzen sollen zur Arbeit im Team bei der Lösung von Aufgaben zur Organisationsentwicklung, zur Projektentwicklung und dem Projektmanagement befähigen.

Das Studium wird mit dem akademischen Grad des Bachelor of Engineering (B. Eng.) für Immobilienmanagement und Facilities Management abgeschlossen. Er stellt einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss dar. Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich nach dem Abschluss ihres Bachelor-Studiums in einen Masterstudiengang einzuschreiben und mit dem Mastertitel einen zweiten akademischen Grad zu erwerben. Das ist auch nach einer mehrjährigen Pause mit Berufstätigkeit möglich.

Zur Erreichung des Studienziels werden folgende Kenntnisse in Modulen gelehrt:

  • Grundlegende Kenntnisse der Begriffswelt und Systematik im Modul Einführung in den Studiengang
  • Naturwissenschaftliche Kenntnisse in den Lehrgebieten Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftsstatistik, Finanzmathematik und Bauphysik
  • Betriebswirtschaftliche Kenntnisse in den Modulen Betriebswirtschaftlehre, Buchführung und Bilanzierung
  • Juristische Kenntnisse in den Modulen Allgemeines und Besonderes Immobilienvertragsrecht
  • Spezielle Immobilienwirtschaftliche Kenntnisse in den Modulen Immobilieninvestitionen/Immobilienfinanzierung, Immobilienbewertung, Immobilienprojektentwicklung I+II und Projektmanagement
  • Spezielle gebäudetechnische Kenntnisse in den Modulen Architektur/Gebäudekonstruktion, Gebäudetechnische Anlagen I+II, Messtechnik, Gebäudeautomation
  • Managementgrundlagen und Managementmethoden in den Modulen Einführung in das Facility Management, Strategisches Facility Management und Immobilienbestandsmanagement I+II,
  • Spezielle Kenntnisse in der Informations- und Wissensverarbeitung in den Modulen Datenbank-Anwendung, Gebäude-CAD-Anwendung, CAFM I+II
  • Kommunikative Kenntnisse in den Modulen Wirtschaftsenglisch Grundkurs und Aufbaukurs
  • Im Rahmen des Studium Generale wählt der Student zwischen zwei Lernbereichen. Der erste Lernbereich umfasst Module der Richtung Wissenschaft und Gesellschaft. Module zum Thema Person und Kommunikation werden im zweiten Lernbereich angeboten.

Neben der Praxisnähe und Handlungsorientierung strebt die Ausbildung eine wissenschaftliche Ausrichtung an, die mit der Anfertigung einer Studienarbeit der Bachelorthesis abschließt.

Bei dem Studiengang Immobilienmanagement und Facilities Management handelt es sich um ein interdisziplinäres Studium. Die immobilienökonomischen Bereiche des Immobilienmanagements werden hier mit den oftmals technischen Aspekten des Facility Management vereint.

Der Begriff „Immobilie“ ist nicht eindeutig definiert. Im Allgemeinen werden unter Immobilien unbebaute und bebaute Grundstücke mit ihren dazugehörigen Gebäuden und Außenanlagen verstanden. Stark vereinfacht werden Immobilien in Wohn-, Industrie-, Gewerbe- und Sonderimmobilien typisiert. Das Ziel des Immobilienmanagements liegt dabei darin, die Immobilie so lang wie möglich wirtschaftlich optimal nutzen zu können. 

Bestandteile des Immobilienmanagement sind die Projektentwicklung, die Finanzierung, das Projektmanagement, das Facility Management und die Bewertung von Immobilien. Weiterhin gehört auch das Vermieten, Vermarkten, Bewirtschaften und Verwalten der Objekte zum Aufgabenspektrum. Das Management wird dabei an den Bedürfnissen verschiedener Anspruchsgruppen, wie Nutzer, Mieter und Eigentümer, ausgerichtet.

Das Facility Management als Teilbereich des Immobilienmanagements stellt den zweiten Ausbildungsteil dieses Studienganges dar. Unter Facilities werden dabei nicht nur Gebäude, sondern auch die Systeme und ablaufenden Prozesse verstanden. Das Ziel des Facility Management liegt vor Allem in der wirtschaftlichen und kostenorientierten Nutzung von Immobilien und agiert deshalb bereits in der Konzeptionsphase. Unter anderem wird hier durch die Erstellung von Bedarfsermittlungen und Flächenkonzepten eine möglichst hohe Nutzerflexibilität gewährleistet. Im Rahmen des technischen Gebäudemanagements soll ein optimaler und wirtschaftlicher Betrieb der technischen Anlagen gewährleistet werden. Dabei gehört auch die Optimierung des Energieverbrauchs zum Aufgabenspektrum des Facility Management.

Das Immobilienmanagement und das Facility Management erfordern Fachleute mit praxisnahen und anwendungsorientierten sowie fachübergreifenden Kenntnissen. Dazu gehören grundlegende betriebswirtschaftliche, juristische, gebäudetechnische, bautechnische und spezifische Kenntnisse des Managements von Immobilien und Facilities.

Die Studenten eines Matrikels sind in zwei Seminargruppen zu ca. 20 Studenten aufgeteilt. Das Studium umfasst 6 Semester. Dies erfordert ein hohes Maß an Disziplin und Eigenverantwortung. In den ersten 5 Semestern werden pro Semester Lehrinhalte in jeweils 6 Modulen studiert. Durch die Stundenplanung ist gesichert, dass regulär alle Lehrgebiete der Module im Semester besucht werden können. Das Studieren erfolgt mit abwechslungsreichen Methoden. Die primäre Stoffvermittlung findet in Hörsälen in Form von Vorlesungen für alle Student(inn)en des Matrikels statt. Seminare dienen der Vertiefung des Vorlesungsstoffes und werden möglichst pro Seminargruppe durchgeführt. Für die praktische Anwendung des Vorlesungsstoffes werden unterschiedliche Praktika durchgeführt. Hierfür stehen Labore, aber auch vorhandene gebäudetechnische Anlagen zur Verfügung. Die Laborübungen finden in der Regel im kleinen Team zu je vier Studenten, unter Aufsicht und Anleitung eines Laboringenieurs, statt. Mit softwareunterstützten Projektarbeiten im Immobilienmanagement und im Facility Management (CAD, CAFM) werden in kleinen Gruppen die arbeitsteilige Zusammenarbeit mehrerer Teams an einem gemeinsamen Projekt trainiert. Dafür stehen modern ausgestattete PC-Pools zur Verfügung.

Seit 2013 ist der Bachelorstudiengang Immobilienmanagement und Facilities Management von der GEFMA (German Facility Management Association) zertifiziert. "Die Zertifizierung gilt mittlerweile als Qualitätssiegel und gibt den Studierenden die Sicherheit, eine berufsqualifizierende Ausbildung mit praxisgerechten Inhalten und damit einen im Markt anerkannten Abschluss zu erlangen", so Prof. Dr. Markus Lehmann, Leiter des GEFMA-Arbeitskreises Aus-und Weiterbildung sowie Mitglied im GEFMA-Zertifizierungsausschuss.

Im Anschluss an das Bachelorstudium besteht die Möglichkeit, das Masterstudium Industrial Management an der Hochschule Mittweida aufzunehmen. Seit 2013 wird hier die Fachvertiefung Immobilienmanagement und Facilities Management angeboten. Im ersten Semester wird neben den betriebswirtschaftlichen Grundlagen das Modul Immobilienwirtschaft angeboten. Das zweite Semester beinhaltet die Veranstaltungen der Vertiefungsrichtung mit jeweils zwei Modulen des Immobilienmanagements und des Facility Managements, in denen weiterführende fachspezifische Kenntnisse praxisbezogen vermittelt werden. Während des anschließenden Forschungs- und Entwicklungsprojekt erfolgt in einem selbstgewählten Unternehmen und somit in praxisnaher Umgebung die umfangreiche Bearbeitung einer Aufgabe in der gewählten Vertiefungsrichtung. Den Abschluss des viersemestrigen Masterstudiums bildet die Anfertigung der Master-Thesis. Auch hier wird die Vertiefungsrichtung Immobilienmanagement und Facilities Management thematisch wieder aufgegriffen. Das Masterstudium wird mit dem akademischen Grad des Master of Science (M.Sc.) abgeschlossen.

Durch die Verbindung des Immobilienmanagements und des Facility Managements mit der Kombination weiterer Wahlmodule können optimale Synergieeffekte erzielt werden. Durch die große Auswahl der Wahlmodule kann die Ausbildung spezifisch für jeden Student und dessen spezielles Berufsziel angepasst werden. Diese Einzigartigkeit eines jeden Abschlusses erhöht die Berufschancen, da es kaum vergleichbare Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt für Young Professionals gibt.

Eine umfassende Grundausbildung sowie die Spezialausbildung auf den Gebieten der Immobilienwirtschaft und des Facility Managements eröffnen den Absolventen vielfältige Berufschancen in der gesamten Immobilienbranche. Die Absolventen werden durch eine praxisnahe, anwendungsorientierte und fachübergreifende Ausbildung sowie durch Projektarbeiten, Belegarbeiten und Vorträge in die Lage versetzt, als Teammitglied in vielfältigen Berufsfeldern schnell einsetzbar zu sein, wie z.B. in:

  • Immobilienverwaltungs- und Managementgesellschaften (Wohnungsunternehmen bzw. -verwaltungen in privater und öffentlicher Hand, Public sowie Corporate Real Estate Management)
  • Immobilien-Dienstleister
  • Facilities Management-Abteilungen der Unternehmen
  • Facilities Management-Gesellschaften
  • Bau- und Liegenschaftsämter
  • Baugesellschaften, Bauträgerfirmen, Bauunternehmen
  • Sachverständige für Bewertung/ Architektur- und Ingenieurbüros
  • Immobilienfinanzierer (Banken, Bausparkassen, PPP-Projekte)
  • Immobilien-Makler/ -Beratungsunternehmen
  • Immobilien-Investoren (Banken und Versicherungen, Private Equity-Gesellschaften, Fonds, Immobilien-AG’s und REITs)

Angebotsmerkmale

Form
Präsenzveranstaltung
Sprache
deutsch
Zugangs­vorausset­zungen
Das Studium im Bachelorstudiengang Immobilienmanagement und Facilities Management an der Hochschule Mittweida kann aufnehmen, wer

eine allg. Hochschulreife oder
die fachgebundene Hochschulreife oder
eine durch Rechtsvorschrift oder
die Fachhochschulreife oder
eine von staatlicher Stelle als gleichwertig anerkannte
Zugangsberechtigung besitzt.

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