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Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien (Master of Education) - Physik in Dresden

Bereich
Studienangebot Hochschule
Termin
Permanentes Angebot
 
Regelstudienzeit: 4 Semester
Tageszeit
Ganztags
Ort
Dresden
Angebot-Nr.
00635004

Beschreibung des Angebotes

Ziel des Studiums ist der Erwerb der Qualifikationen, die für die Fortsetzung der universitären Ausbildung in einem auf die Befähigung für das Höhere Lehramt an Gymnasien ausgerichteten Vorbereitungsdienst Voraussetzung sind. Der Studierende hat das Wissen und Verstehen auf der Basis der Bachelor-Ebene aufgebaut und dieses wesentlich erweitert bzw. vertieft. Er soll die fachlichen Zusammenhänge der Bildungswissenschaften und der studierten Fächer kennen, über vertiefte Fachkenntnisse und Fähigkeiten sowie über berufsfeldbezogene Schlüsselqualifikationen verfügen und in der Lage sein, Lehr-Lernprozesse zu gestalten und wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden.

Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien (Master of Education) - Physik in Dresden

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Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien (Master of Education) - Physik in Dresden

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Weitere Informationen zum Angebot

Ziel ist die gründliche Beherrschung von Kompetenzen zur Bewältigung der Aufgaben in den Bereichen Unterrichten, Erziehen, Beurteilen und Innovieren entsprechend den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz zu ländergemeinsamen Standards für die Lehrerbildung in den Bildungswissenschaften. Der Studierende verfügt über instrumentale Kompetenzen, d. h., er ist in der Lage, sein Wissen und Verstehen sowie seine Fähigkeiten zur Problemlösung auch in neuen und unvertrauten Situationen anzuwenden, die in einem breiteren oder multidisziplinären Zusammenhang mit seinen Studienfächern stehen. Der Studierende besitzt systemische Kompetenzen, Wissen zu integrieren und mit Komplexität umzugehen. Er ist zu verantwortungsbewusstem Handeln und wissenschaftlicher Arbeit befähigt.

Das Studium verfügt über ein lehramtsbezogenes Profil. Es umfasst im Bereich der Bildungswissenschaften die Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens, insbesondere in Bezug auf systematische, historische und internationale Aspekte von Bildung und Erziehung sowie institutionelle Bedingungen der Schularten und Schulstufen in ihrer Bedeutung für das Lehrerhandeln und die Entwicklung von Schule und Unterricht. Weiter sind Aspekte der Psychologie des Lehrens und Lernens sowie insbesondere deren Anwendung in Lehr-/Lern-Situationen umfasst.
Im Wahlpflichtbereich des Bereichs Bildungswissenschaften werden Aspekte der Unterrichtsentwicklung, Steuerung, Qualität und Reformen im Bildungswesen, des interaktiven Lehrens und Lernens aus psychologischer Sicht sowie Konzepte der Medienpädagogik, Bildungs- und Informationstechnologie, der Prävention in pädagogischen Handlungsfeldern, der Integration heterogener Lernausgangslagen sowie der Einführung und Anwendung von Methoden empirischer Forschung behandelt.

Das Studium qualifiziert auch für eine Beschäftigung in verschiedenen fachlich bzw. bildungswissenschaftlich ausgerichteten Berufsfeldern, insbesondere für eine Tätigkeit in Institutionen, Organisationen und Verbänden des öffentlichen oder privaten Bildungssektors und für eine Promotion. Die Absolventen sind durch die ausgebildeten Kompetenzen zu Abstraktion und Transfer befähigt und in der Lage, nach entsprechender Einarbeitungszeit in der Berufspraxis vielfältige und komplexe fachliche bzw. bildungswissenschaftliche Aufgabenstellungen zu bewältigen, sich kontinuierlich eigenverantwortlich weiter- bzw. fortzubilden und sich beruflich weiterzuentwickeln.

Physik

Die Studierenden erweitern und vertiefen ihre Kenntnisse in verschiedenen Gebieten der Physik und Physikdidaktik, so dass sie einen Gesamtüberblick über das Wissenschaftsgebiet erhalten. Darüber hinaus erwerben sie vertiefte Kenntnisse in einem Spezialgebiet ihrer Wahl sowie Grundkenntnisse in der Astronomie. Sie beherrschen die didaktische Rekonstruktion physikalischer Wissensbestände.
Sie verfügen über die Fähigkeit, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse der verschiedenen Gebiete selbstständig anzuwenden. Aufbauend auf ihren experimentellen Kompetenzen sind sie in der Lage, auch forschungsnahe Experimente durchzuführen, dabei theoretische Konzepte und Experimente miteinander zu verbinden und die naturwissenschaftliche Methodik im Hinblick auf ihre Vermittlung im Schulunterricht zu reflektieren. Darüber hinaus können sie physikalische Forschung in ihrem historischen Kontext verstehen und darstellen. Dabei haben sie auch die Rolle von Physik und physikalischer Forschung in der modernen Gesellschaft im Blick. Ferner sind sie in der Lage, im Unterricht fächerübergreifende Aspekte zu behandeln und kennen die Beziehung der Physik zu anderen Naturwissenschaftsgebieten. Sie können ihre Kenntnisse über aktuelle Forschungen zur Weiterentwicklung des Unterrichts im Lichte physikalischer wie physikdidaktischer Erkenntnisse nutzen.
In Schulpraktischen Studien erweitern sie aufbauend auf ihrer bisherigen Unterrichtspraxis ihre Erfahrungen in der selbstständigen Gestaltung von theoretisch begründetem Unterricht. Dabei erwerben sie die Fähigkeit zur Reflektion und Analyse ihres eigenen wie auch fremden Physikunterrichts. Sie beherrschen die methodisch vielfältige Gestaltung von Physikunterricht unter Verwendung geeigneter Medien im Hinblick auf zu entwickelnde Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigen dabei die Entwicklung ihrer Lernprozesse.


Die Studierenden vertiefen und erweitern ihre Kenntnisse in Experimentalphysik (Festkörperphysik, Kern- und Elementarteilchenphysik) und in Theoretischer Physik (Thermodynamik und Statistik). Ferner erwerben sie Fähigkeiten im forschungsnahen Experimentieren und den Fachkundenachweis für Strahlenschutzphysik. Zusätzlich werden sie in Veranstaltungen in Astronomie (Einführung in grundlegende Beobachtungstechniken und die Physik der Sterne) auf spezifische Anforderungen der astronomischen Anteile im Physikunterricht vorbereitet. In der Physikdidaktik lernen die Studierenden fachdidaktische Forschungsansätze kennen, vertiefen ihre Einsicht in Prozesse des Lehrens und Lernens von Physik und erweitern ihre Fertigkeiten im schulischen Experimentieren, vor allem für die gymnasiale Oberstufe. Dabei kennen sie Ansätze, wie sich die naturwissenschaftlichen Interessen und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördern lassen. Ferner erwerben sie Kenntnisse in der Geschichte der Physik bis hin zu aktuellen Entwicklungen und reflektieren die physikalische Begriffsbildung.
Außerdem absolvieren sie Schulpraktische Studien und sammeln so Erfahrungen in der methodisch vielfältigen Gestaltung von Physikunterricht, wobei sie ihre theoretischen Kenntnisse anwenden und ihre praktischen Erfahrungen reflektieren. Sie haben Gelegenheit, ihre physikalischen und physikdidaktischen Kenntnisse in ausgewählten Veranstaltungen ihren Interessen gemäß zu erweitern und vertiefen, vor allem in Hinblick auf die Anforderungen in der Masterarbeit.

Das Studium umfasst 8 Pflichtmodule. In dem darin enthaltenen Pflichtmodul mit Wahlmöglichkeiten ist eine Schwerpunktsetzung nach Wahl des Studierenden möglich. Wesentlicher Bestandteil des Studiums sind die Schulpraktischen Studien in Form des Blockpraktikums B.
• Struktur der Materie (6 Leistungspunkte (ECTS))
• Einführung in die Astronomie (6 Leistungspunkte (ECTS))
• Thermodynamik und Statistik für Lehramt (4 Leistungspunkte (ECTS))
• Fortgeschrittenen-Praktikum (4 Leistungspunkte (ECTS))
• Schulisches Experimentieren für Fortgeschrittene (6 Leistungspunkte (ECTS))
• Lehren und Lernen in der Physik (5 Leistungspunkte (ECTS))
• Spezielle Themen der Physik und ihrer Didaktik (4 Leistungspunkte (ECTS))
• Praxis des Physikunterrichts (5 Leistungspunkte (ECTS))

Eine weitere Schwerpunktsetzung ist im Profilbereich durch die Wahl des Profilmoduls (5 Leistungspunkte (ECTS)) möglich.

Die Absolventen sind durch ihr erworbenes physikalisches und physikdidaktisches Wissen sowie die Kenntnis naturwissenschaftlicher Methoden und ihrer Fähigkeiten in der didaktischen Reduktion in der Lage, den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien erfolgreich zu absolvieren. Danach können sie einen attraktiven Physikunterricht theoretisch fundiert gestalten, methodisch angemessen durchführen, tiefgründig reflektieren und weiterentwickeln. Dabei sind sie in der Lage, Schülerinnen und Schüler gleichermaßen zu motivieren und ihre naturwissenschaftlichen Interessen zu fördern.
Außerdem können sie in anderen Berufsfeldern, die auf Vermittlung und Aneignung von Wissen ausgerichtet sind, anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben.

Angebotsmerkmale

Form
Präsenzveranstaltung
Sprache
deutsch
Zugangs­vorausset­zungen
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums sind der Hochschulabschluss in einem lehramtsbezogenen Bachelor-Studiengang mit identischen Fächern mit Ausrichtung auf das Höhere Lehramt an Gymnasien, der Nachweis von schulpraktischen Übungen im Umfang von mind. 7 Leistungspunkten (ECTS) bzw. 210 Stunden sowie der Nachweis eines universitären Kurses in Sprecherziehung (mind. 2 SWS oder mind. 30 Unterrichtsstunden) oder der Nachweis eines phoniatrischen Gutachtens sowie ggf. weitere fachbezogene Voraussetzungen.
Telefon
0351/463-36063
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Ort

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