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Studiengang Höheres Lehramt berufsbildende Schulen (Master of Education) - Physik in Dresden

Bereich
Studienangebot Hochschule
Termin
Permanentes Angebot
 
Regelstudienzeit: 4 Semester
Tageszeit
Ganztags
Ort
Dresden
Angebot-Nr.
00634926

Beschreibung des Angebotes

Primäres und übergeordnetes Ziel des Studiums ist der Erwerb der Qualifikationen, die für die Fortsetzung der universitären Ausbildung in einem auf die Befähigung für das Höhere Lehramt an berufsbildenden Schulen ausgerichteten Vorbereitungsdienst Voraussetzung sind.
Die Studierenden sollen die fachlichen Zusammenhänge der Berufspädagogik und Psychologie, der studierten Beruflichen Fachrichtung und des studierten Faches überblicken, über vertiefte Fachkenntnisse und Fähigkeiten sowie über berufsfeldbezogene Schlüsselqualifikationen verfügen und in der Lage sein, Lehr-Lernprozesse zu gestalten und wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden.

Studiengang Höheres Lehramt berufsbildende Schulen (Master of Education) - Physik in Dresden

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Studiengang Höheres Lehramt berufsbildende Schulen (Master of Education) - Physik in Dresden

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Weitere Informationen zum Angebot

Ziel ist die Ausbildung von Kompetenzen zur Bewältigung der Aufgaben in den Bereichen Unterrichten, Erziehen, Beurteilen, Innovieren entsprechend den ländergemeinsamen Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.12.2004).

Die Studieninhalte des Master-Studiengangs Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen richten sich nach den genannten Studienzielen. Das Studium hat ein lehramtsbezogenes Profil. Das Studium umfasst im Bereich Berufspädagogik/Psychologie grundlegende Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, sozialwissenschaftliche Problemstellungen und Nutzung zweckmäßiger empirischer Forschungsmethoden sowie historische und gegenwärtige berufspädagogische Zusammenhänge und praktische bildungspolitische Probleme. Weitere Inhalte des Studiums stellen komplexe Zusammenhänge der Konzipierung, der Entwicklung, des Einsatzes und des Managements didaktischer Medien in Szenarien der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie Problemerkennungs- und -lösungsstrukturen und deren Einsatz im beruflichen Unterricht dar. Wahlobligatorisch angebotene Schwerpunkte zur Gestaltung von Kommunikationsprozessen, Theorien und Methoden berufspädagogischen Denkens, Qualitätsmanagementsystemen sowie Medienforschung und beruflicher Bildung bieten die Möglichkeit der individuellen Profilierung. Weiterhin sind wissenschafts- und anwendungsorientierte lern-, gedächtnis-, motivations-, und sozialpsychologische Aspekte des Lehrens und Lernens sowie Konsequenzen für die Gestaltung von Lehr-Lernsituationen umfasst.

Das Studium qualifiziert auch für eine Beschäftigung in verschiedenen fachrichtungsbezogenen bzw. bildungswissenschaftlich-berufspädagogisch ausgerichteten Berufsfeldern, für eine Tätigkeit in Institutionen, Organisationen, Verbänden und Betrieben und in der Wissenschaft bzw. für eine Promotion.

Physik

Die Studierenden erweitern und vertiefen ihre Kenntnisse in verschiedenen Gebieten der Physik und Physikdidaktik, so dass sie einen Gesamtüberblick über das Wissenschaftsgebiet erhalten. Sie verfügen über die Fähigkeit, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse der verschiedenen Gebiete selbstständig anzuwenden. Sie kennen technische Anwendungen der Physik und können die Rolle von Physik und Technik im schulischen Kontext vermitteln. Sie beherrschen die didaktische Rekonstruktion physikalischer Wissensbestände.
Sie verfügen über die Fähigkeit, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse der verschiedenen Gebiete selbstständig anzuwenden. Aufbauend auf ihren experimentellen Kompetenzen sind sie in der Lage, auch forschungsnahe Experimente durchzuführen, dabei theoretische Konzepte und Experimente miteinander zu verbinden und die naturwissenschaftliche Methodik im Hinblick auf ihre Vermittlung im Schulunterricht zu reflektieren. Darüber hinaus können sie physikalische Forschung in ihrem historischen Kontext verstehen und darstellen. Dabei haben sie auch die Rolle von Physik und physikalischer Forschung in der modernen Gesellschaft im Blick. Ferner sind sie in der Lage, im Unterricht fächerübergreifende Aspekte zu behandeln und kennen die Beziehung der Physik zu anderen Naturwissenschaftsgebieten. Sie können ihre Kenntnisse über aktuelle Forschungen zur Weiterentwicklung des Unterrichts im Lichte physikalischer wie physikdidaktischer Erkenntnisse nutzen.

In Schulpraktischen Studien erweitern sie aufbauend auf ihrer bisherigen Unterrichtspraxis ihre Erfahrungen in der selbstständigen Gestaltung von theoretisch begründetem Unterricht. Dabei erwerben sie die Fähigkeit zur Reflektion und Analyse ihres eigenen wie auch fremden Physikunterrichts. Sie beherrschen die methodisch vielfältige Gestaltung von Physikunterricht unter Verwendung geeigneter Medien im Hinblick auf zu entwickelnde Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und haben dabei auch die Entwicklung ihrer Lernprozesse im Blick.

Die Studierenden vertiefen und erweitern ihre Kenntnisse in Experimentalphysik (Festkörperphysik, Kern- und Elementarteilchenphysik) und in Theoretischer Physik (Thermodynamik).
Ferner erwerben sie Fähigkeiten im forschungsnahen Experimentieren und den Fachkundenachweis für Strahlenschutzphysik. In der Physikdidaktik lernen die Studierenden fachdidaktische Forschungsansätze kennen, vertiefen ihre Einsicht in Prozesse des Lehrens und Lernens von Physik und erweitern ihre Fertigkeiten im schulischen Experimentieren, beispielsweise auch im Hinblick auf die Tätigkeit in beruflichen Gymnasien oder Fachoberschulen. Dabei kennen sie Ansätze, wie sich die naturwissenschaftlichen Interessen und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördern lassen. Zusätzlich erwerben sie Kenntnisse in aktuellen Anwendungen der Physik sowie ihrer didaktischen Reduktion und Möglichkeiten der Umsetzung im Unterricht an Berufsbildenden Schulen. Ferner erwerben sie Kenntnisse in der Geschichte der Physik und reflektieren die physikalische Begriffsbildung. Außerdem absolvieren sie Schulpraktische Studien und sammeln so Erfahrungen in der methodisch vielfältigen Gestaltung von Physikunterricht, wobei sie ihre theoretischen Kenntnisse anwenden und ihre praktischen Erfahrungen reflektieren.
Sie können den Profilbereich nutzen, um ihre physikalischen und physikdidaktischen Kenntnisse in ausgewählten Veranstaltungen ihren Interessen gemäß zu erweitern und zu vertiefen.

Das Studium umfasst 7 Pflichtmodule:
• Struktur der Materie (6 Leistungspunkte (ECTS))
• Anwendungen der Physik und ihrer Didaktik (5 Leistungspunkte (ECTS))
• Thermodynamik und Statistik für Lehramt (4 Leistungspunkte (ECTS))
• Fortgeschrittenen-Praktikum (4 Leistungspunkte (ECTS))
• Schulisches Experimentieren für Fortgeschrittene (6 Leistungspunkte (ECTS))
• Lehren und Lernen in der Physik (5 Leistungspunkte (ECTS))
• Praxis des Physikunterrichts (5 Leistungspunkte (ECTS))

Eine weitere Schwerpunktsetzung ist im Profilbereich durch die Wahl des Profilmoduls (5 Leistungspunkte (ECTS)) möglich.

Die Absolventen sind durch ihr erworbenes physikalisches und physikdidaktisches Wissen sowie die Kenntnis naturwissenschaftlicher Methoden und ihrer Fähigkeiten in der didaktischen Reduktion in der Lage, den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen erfolgreich zu absolvieren. Danach können sie einen motivierenden Physikunterricht – besonders im Hinblick auf die Anforderungen der beruflichen Bildung – theoretisch fundiert gestalten und methodisch angemessen durchführen, tiefgründig reflektieren und weiterentwickeln. Dabei sind sie in besonderem Maße in der Lage, Schülerinnen und Schüler zu motivieren und in einem auf ihre Interessen und Fähigkeiten abgestimmten Unterricht ihre physikalischen Kompetenzen zu entwickeln. Außerdem können sie in anderen Berufsfeldern, die auf Vermittlung und Aneignung von Wissen ausgerichtet sind, anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben.

Angebotsmerkmale

Form
Präsenzveranstaltung
Sprache
deutsch
Zugangs­vorausset­zungen
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums des Faches Katholische Religion im konsekutiven Master-Studiengang Höheres Lehramt an Gymnasien sind Kenntnisse dreier Fremdsprachen, darunter das Latinum und Kenntnisse in Altgriechisch einfacheren Schwierigkeitsgrades, i.d.R. nachgewiesen durch einen erfolgreich abgeschlossenen zweisemestrigen Sprachkurs mit 4 SWS sowie einer modernen Fremdsprache auf der Niveaustufe B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).
Telefon
0351/463-36063
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