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Verfahrenstechnik (Diplom) in Dresden

Bereich
Studienangebot Hochschule
Termin
Permanentes Angebot
 
Regelstudienzeit: 10 Semester
Immatrikulation zum Wintersemester 2014 nur noch ins 7. Fachsemester und höher
Tageszeit
Ganztags
Ort
Dresden
Angebot-Nr.
00072381

Beschreibung des Angebotes

Verfahrenstechnik ist die Ingenieurwissenschaft von der physikalischen, chemischen und biologischen Stoffwandlung unter besonderer Beachtung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Sie nimmt eine Schlüsselstellung bei der Entwicklung und Realisierung innovativer ökonomischer und ökologischer Prozesse und Produkte ein, wie z. B. in der Biotechnologie, der Umwelt-, Energie-, Medizin-, Pharma-, Chemie- und Lebensmitteltechnik sowie in der Holz- und Papiertechnik.

Verfahrenstechnik (Diplom) in Dresden

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Verfahrenstechnik (Diplom) in Dresden

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Interdisziplinarität und Internationalität sind wesentliche Merkmale der Verfahrenstechnik, die viele Berührungspunkte zu den Naturwissenschaften, zum Maschinen- und Anlagenbau, zur Mess- und Automatisierungstechnik hat. Über die Teilgebiete Anlagenbau und Planung besteht eine enge Verbindung zum Maschinenbau. Das Studium der Verfahrenstechnik an der TU Dresden verknüpft Theorie und Praxis - die natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagenausbildung mit der anwendungsorientierten Wissensvermittlung im Rahmen umfangreicher Spezialisierungen.

Das Grundstudium vermittelt vor allem mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche, aber auch allgemeine Grundlagen der Verfahrenstechnik und schließt mit der Diplomvorprüfung ab.

Das Hauptstudium bietet fünf Studienrichtungen an. (Verfahrenstechnik, Papiertechnik, Lebensmitteltechnik, Bioverfahrenstechnik, Holz- und Faserwerkstofftechnik) Das Pflichtprogramm wird auf wahlobligatorischer Grundlage durch Module nach freier Wahl ergänzt. Im 7. Semester wird das Fachpraktikum durchgeführt. Dies soll sowohl fachspezifische Kenntnisse von den Technologien und Arbeitsmethoden vermitteln als auch die Studierenden an betriebsorganisatorische Aufgaben heranführen.

Ab dem 5. Semester werden in der gewählten Studienrichtung neben einem Pflichtprogramm Vertiefungsmöglichkeiten auf wahlobligatorischer Grundlage angeboten und durch Module nach freier Wahl ergänzt.

Studienrichtung Verfahrenstechnik
Modellbildung, Gestaltung und Optimierung der Prozesse und Verfahren, die Stoffe nach Art, Eigenschaft und Zusammensetzung auf physikalischem, chemischen und auch biologischem Wege verändern, mechanische, thermische und chemische Grundprozesse, Zusammenwirken von Prozesseinheiten, aus vier Vertiefungskomplexen (Prozessverfahrenstechnik/Anlagentechnik, Umweltverfahrenstechnik, Verfahrensautomatisierung, Produktentwicklung) zwei Komplexe wählbar.

Studienrichtung Bioverfahrenstechnik
Teilgebiet von Biotechnologie und Verfahrenstechnik, Schnittstelle von Technik und Biologie, Vermittlung von Elementen der modernen Biologie, Biochemie und Gentechnik und verfahrenstechnischen Kenntnissen speziell für den Umgang mit Mikroorganisen und anderen biologischen Systemen (z.B. Pflanzen- und Tierzellen), biotechnischen Verfahren als bevorzugtes Mittel für produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutz und damit nachhaltiges Wirtschaften.

Studienrichtung Lebensmitteltechnik
Kombination von ingenieurtechnischen Schwerpunkten mit einer starken naturwissenschaftlichen Betonung, Umgang mit biologischen Systemen, die laufenden Veränderungen während der Be- und Verarbeitung unterliegen, Lebensmittelverfahrenstechnik, Mikrobiologie, Physik und Chemie von landwirtschaftlichen Rohstoffen sowie Zwischenprodukten, Be- und Verarbeitung von Lebensmitteln, Maschinen-, Anlagen- und Automatisierungstechnik in der Lebensmittelindustrie und Ernährungswirtschaft, Betriebswirtschaft, Recht, Qualitätsmanagement, Lebensmittelsicherheit und Humanernährung.

Studienrichtung Papiertechnik
Erzeugung von Zellstoff, Holzstoff und Altpapierstoff sowie Papier, Karton und Pappe, Anwendung der Erkenntnisse von Naturwissenschaften und Technik für einen optimalen Produktionsablauf, für die Produktentwicklung und Qualitätssicherung in der verarbeitenden Industrie, Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte: Rohstoff- und Energieeinsparung, Umweltschutz und Rationalisierung sowie Verwendung von Altpapier.

Studienrichtung Holz- und Faserwerkstofftechnik
Anatomische, physikalische und chemischen Eigenschaften von Holz und Holzwerkstoffen, Eigenschaftsbeziehungen bei der Erzeugung, Ver- und Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen, Entwicklung von Werkstoffen und Erzeugnissen aus Holz und Holzwerkstoffen, die Entwicklung neuer technologischer Verfahren, Entwicklung von Maschinen und Anlagen unter Beachtung der stofflichen Zusammenhänge sowie ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte.

Eine Studienarbeit und ein Fachpraktikum in Forschungseinrichtungen und Unternehmen vermitteln die nötigen Praxiserfahrungen. Dafür stehen vielfältige Plätze im In- und Ausland zur Verfügung. Das Fachpraktikum wird im 7. Semester durchgeführt. Dies soll sowohl fachspezifische Kenntnisse von den Technologien und Arbeitsmethoden vermitteln als auch die Studierenden an betriebsorganisatorische Aufgaben heranführen.

Absolventen der Verfahrenstechnik haben dank ihrer fundierten ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung mit hoher Praxiswirksamkeit vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Forschung, Verfahrens- und Erzeugnisentwicklung, Anlagenauslegung, -projektierung und -steuerung, Produktionsvorbereitung und Produktion, Arbeitsgestaltung, Qualitätssicherung, Produktionscontrolling, Management und Marketing.
Je nach gewählter Studien- und Vertiefungsrichtung können Sie tätig werden als Prozessverfahrenstechniker, Betriebsingenieur oder Technologe in der stoffwandelnden Industrie, als Entwickler von Verarbeitungstechniken und Verarbeitungsanlagen, als Ingenieur in der Qualitätssicherung, Materialprüfung, Prozess- und Anlagenautomatisierung, im Umweltschutz, in der Maschinen- und Anlageninstandhaltung, vorwiegend in den Industriebereichen Chemie, Lebensmittel, Pharmazie, Holz, Papier, Verarbeitungsmaschinen.

Für Absolventen, die vorrangig in der Forschung arbeiten wollen besteht die Möglichkeit, in einem Promotionsverfahren den Doktorgrad (Dr.-Ing.)zu erwerben.

Angebotsmerkmale

Form
Präsenzveranstaltung
Sprache
deutsch
Zugangs­vorausset­zungen
- allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung
- fachgebundene Hochschulreife: Berechtigung bestimmte Studiengänge zu studieren, i.d.R. auf Zeugnis mögliche Studienrichtungen ausgewiesen
- Inhaber, welche über Abschluss der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meisterabschluss) verfügen, sind nach Beratungsgespräch berechtigt zum Studium in allen Studiengängen
- Beruflich Qualifizierte mit abgeschlossener Berufsausbildung und mind. 3-jähriger Berufserfahrung können Zugangsprüfung absolvieren und nach Beratungsgespräch im beantragten Studiengang Studium aufnehmen
Telefon
0351/46333681
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Ort

TU Dresden

Besucheranschrift
Mommsenstraße 7
01062 Dresden
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