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Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik (Diplom) in Dresden

Bereich
Studienangebot Hochschule
Termin
Permanentes Angebot
 
Regelstudienzeit: 10 Semester
Tageszeit
Ganztags
Ort
Dresden
Angebot-Nr.
00634842

Beschreibung des Angebotes

Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik ist die Ingenieurwissenschaft von der physikalischen, chemischen und biologischen Stoffwandlung unter besonderer Beachtung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Sie nimmt eine Schlüsselstellung bei der Entwicklung und Realisierung innovativer ökonomischer und ökologischer Prozesse und Produkte ein, wie z. B. in der Biotechnologie, der Umwelt-, Energie-, Medizin-, Pharma-, Chemie- und Lebensmitteltechnik sowie in der Holz- und Papiertechnik.

Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik (Diplom) in Dresden

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Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik (Diplom) in Dresden

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Weitere Informationen zum Angebot

Interdisziplinarität ist ein wesentliches Merkmal im Studiengang Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik, der viele Berührungspunkte zu den Naturwissenschaften, zum Anlagenbau sowie zur Mess- und Automatisierungstechnik hat. Über die Teilgebiete Konstruktion und Fertigungstechnik besteht eine enge Verbindung zum Maschinenbau. Das Studium im Studiengang Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik an der TU Dresden verknüpft Theorie und Praxis, indem es die natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagenausbildung mit der anwendungsorientierten Wissensvermittlung im Rahmen umfangreicher Spezialisierungsmöglichkeiten verbindet.

Auf der Grundlage einer breit ausgelegten Ausbildung in grundlagenorientierten Fächern und mittels Spezialisierungen und Vertiefungen werden die Studierenden befähigt, komplexe Probleme aus dem Gebiet der Verfahrenstechnik und der Naturstofftechnik zu analysieren und zu lösen. Nach Abschluss des Studiums verfügen die Absolventen über die für die Berufspraxis notwendigen naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Kenntnisse. Sie sind in der Lage, Verbindungen zu Nachbardisziplinen wie dem Maschinenbau, der Energietechnik, der Werkstofftechnik und der Chemie herzustellen. Durch das absolvierte Fachpraktikum sind sie mit den grundsätzlichen Anforderungen der Berufspraxis vertraut. Die im Studium erworbene Kompetenz zur Anwendung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden befähigt sie zur selbständigen, berufsbegleitenden Weiterbildung. Das Studium vermittelt die für eine spätere berufliche Tätigkeit erforderlichen mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Kenntnisse, Fähigkeiten, Methoden und Fertigkeiten. Im allgemeinen Bereich des Studiums stellen Module mit naturwissenschaftlichen Grundlagen den Bezug zu stofflichen Eigenschaften und Stoffumwandlungsprozessen her, und die Module mit ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen dienen dem Erwerb fundierter technischer Kompetenz. Darüber hinaus haben die Pflichtmodule die Grundlagen der Informatik, der Elektrotechnik, der Werkstofftechnik, der Mess- und Automatisierungstechnik sowie der Betriebswirtschaft zum Inhalt. Das Modul Grundlagen Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik liefert die Basiskompetenz für die nachfolgende spezialisierte Ausbildung in einer der angebotenen Studienrichtungen. Aufbauend auf diesen Grundlagen bieten die wahlobligatorischen Studienrichtungen den Studierenden die Möglichkeit einer Fokussierung auf eines der mit diesen Studienrichtungen verbundenen Gebiete der Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik:

- Allgemeine Verfahrenstechnik,
- Bioverfahrenstechnik,
- Chemie-Ingenieurtechnik,
- Holztechnik und Faserwerkstofftechnik
- Lebensmitteltechnik.

Absolventen des Studiengangs Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik haben dank ihrer fundierten ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung mit hoher Praxiswirksamkeit vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Forschung, Verfahrens- und Erzeugnisentwicklung, Anlagenauslegung, -projektierung und -steuerung, Produktionsvorbereitung und Produktion, Arbeitsgestaltung, Qualitätssicherung, Produktionscontrolling, Management und Marketing.

Je nach gewählter Studienrichtung und individueller Schwerpunktsetzung können Sie tätig werden als Prozessverfahrenstechniker, als Betriebsingenieur oder Technologe in der stoffwandelnden Industrie, als Anlagenentwickler, als Ingenieur in Qualitätssicherung, Materialprüfung, Prozess- und Anlagenautomatisierung, im Umweltschutz und in der Maschinen- und Anlageninstandhaltung, vorwiegend in den Industriebereichen Chemie, Biotechnologie, Lebensmittel, Pharmazie, und Holz.

Für Absolventen, die vorrangig in der Forschung arbeiten wollen, besteht die Möglichkeit, in einem Promotionsverfahren den Doktorgrad (Dr.-Ing.) zu erwerben.

Angebotsmerkmale

Form
Präsenzveranstaltung
Sprache
deutsch
Zugangs­vorausset­zungen
- allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung
- fachgebundene Hochschulreife: Berechtigung bestimmte Studiengänge zu studieren, i.d.R. auf Zeugnis mögliche Studienrichtungen ausgewiesen
- Inhaber, welche über Abschluss der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meisterabschluss) verfügen, sind nach Beratungsgespräch berechtigt zum Studium in allen Studiengängen
- Beruflich Qualifizierte mit abgeschlossener Berufsausbildung und mind. 3-jähriger Berufserfahrung können Zugangsprüfung absolvieren und nach Beratungsgespräch im beantragten Studiengang Studium aufnehmen
Telefon
0351/463-36063
Anbieter-Infos
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Ort

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