Aufstiegs-BAföG

Seit dem 1. August 2016 heißt das Meister-BAföG Aufstiegs-BAföG. Die Zuständigkeit für die Förderung übernimmt ab dem 1. August 2017 die Sächsische AufbauBank (SAB).

Das Aufstiegs-BAföG setzt sich aus Zuschuss und Darlehen zusammen und unterstützt all diejenigen, die sich auf einen beruflichen Fortbildungsabschluss vorbereiten. Die Förderung gilt für alle Altersklassen und Berufsbereiche und richtet sich an Arbeitnehmer, Berufsrückkehrer, Selbstständige und, nach Abstimmung mit der Arbeitsagentur, auch Arbeitslose. Auch Studenten mit einem Bachelor oder vergleichbaren Abschluss (nicht höher) können gefördert werden.

Voraussetzungen

Voraussetzung ist der Abschluss einer Erstausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder ein vergleichbarer Berufsabschluss.

Was wird gefördert?

Berufliche Aufstiegsfortbildungen, z.B. Handwerks- oder Industriemeister, Fachkaufmann, Techniker, Fachkrankenpfleger, Fachwirt

Umfang der Unterrichtsstunden: mindestens 400h (Teilzeit oder Vollzeit)

Gefördert werden nur Lehrgänge bei zertifizierten Anbietern.

Höhe der Förderung

Die Förderung für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren von bis zu 15.000 Euro beträgt für Teilnehmer beispielsweise 40 Prozent Zuschuss, den Rest erhalten Sie als Darlehen. Wenn Sie bereits eine selbstfinanzierte Fortbildung absolviert haben, haben Sie einen Rechtsanspruch auf Förderung einer weiteren Aufstiegsfortbildung.

Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie einen Darlehenserlass in Höhe von 40 Prozent des auf die Prüfungs- und Lehrgangsgebühren entfallenden Restdarlehens.

Die Materialkosten für das Meisterprüfungsobjekt von bis zu 2.000 werden mit einem Zuschussanteil von 40 Prozent gefördert.

Teilnehmer an Vollzeitlehrgängen erhalten vom Staat einen monatlichen Unterhaltsbeitrag. Kinderzuschlag gibt es zusätzlich und Alleinerziehende profitieren von einem monatlichen Kinderbetreuungszuschuss.

Ein Darlehensteilerlass in Höhe von 33 Prozent unterstützt Existenzgründer nach der Fortbildung, wenn sie dauerhaft neue Mitarbeiter einstellen.


Tipp: Aufstiegsfortbildungen in der Altenpflege sind auch in den Ländern, in denen keine landesrechtlichen Regelungen existieren, förderfähig. Erzieher profitieren ebenso von der Förderung. Fördermöglichkeiten gibt es auch für Migranten.

Antragsstellung

Für den Antrag benötigen Sie:

  • Angaben zum Einkommen und Vermögen (bei Vollzeitmaßnahmen)
  • Bescheinigung über den Besuch einer Fortbildungsstätte/die Teilnahme an einem Fernunterrichtslehrgang/mediengestützten Lehrgang
  • Antrag der Teilnehmer an einer Fortbildungsmaßnahme auf Aktual. nach § 17 AFBG in Verb. mit § 24 BAföG
  • Antragsformular für die Bewilligung der Förderung während der Prüfungsvorbereitungsphase
  • Formular zum Nachweis der tatsächlich entstandenen Materialkosten für das Meisterprüfungsprojekt / die fachpraktische Arbeit
  • Bestätigung der Zulassungsvoraussetzungen
  • Bescheinigung zur Kranken- und Pflegeversicherung



Förderung Weiterbildung

ServiceCenter SAB

Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB)

Hotline: Mo bis Do 8 bis 18 Uhr, Fr 8 bis 15 Uhr

Telefon:
0351 4910-4930
Fax:
0351 4910-5599

Antrag stellen

Internet:
Download der Antragsunterlagen

Regionale Beratung

Handwerkskammer (HWK)
Industrie- und Handelskammer (IHK)

Informationen zum Aufstiegs-BAföG

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung informiert über das Aufstiegs-BAföG.

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Weiterbildung

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Der Kostenrechner Weiterbildung berechnet zügig in nur drei Schritten die Zuschüsse und den Eigenanteil der Weiterbildungsförderung.